Hüttenberg im Pokal weiter

Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg vertritt Mittelhessen in der dritten Runde des DHB-Pokals ganz alleine. Nach dem 36:29 (16:14)-Sieg beim HSC Coburg dürfen die Schützlinge von Trainer Jan Gorr nun auf ein attraktives Heimlos hoffen.

(jms) Handball-Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg vertritt Mittelhessen in der dritten Runde des DHB-Pokals ganz alleine. Nach dem 36:29 (16:14)-Sieg beim HSC Coburg dürfen die Schützlinge von Trainer Jan Gorr nun auf ein attraktives Heimlos hoffen. "Gegenüber dem Ligaspiel in Coburg letzten Samstag haben wir in erster Linie im Angriff besser agiert. Unsere Deckung stand natürlich auch gut, weshalb wir verdientermaßen gewonnen haben", meinte Gorr, der mit seinem Team auch im sechsten Pflichtspiel der Saison ungeschlagen blieb.

Die Basis für den Erfolg legte Hüttenberg zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Mario Fernandes am Kreis zum 22:18 (40.) traf. Der HSC konnte nur noch zum 19:22 (Auerbach/40.) verkürzen. Kurz darauf rollte der Mittelhessen-Express mit aller Vehemenz gen Runde drei. In Unterzahl kamen die Hessen durch Tomasz Jezewski zum 23:19 (42.). Gut acht Minuten und eine Coburger Auszeit später, war die Sache klar: Florian Billeks 31:21 (51.) war natürlich die Vorentscheidung.

"Wir haben das heute richtig gut gemacht und den Gegner am Ende klar beherrscht. Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden", freute sich Gorr nicht nur über die Topleistung seiner Spieler, sondern auch über die Tatsache, dass die Kräfte aus der zweiten Reihe überzeugen konnten. So traf Jonas Faulenbach in der 57. Minute zum 35:26 aus dem hinteren Rückraum.

Offen gestaltete sich die Anfangsphase, in der Hüttenberg besser agierte als im Ligaspiel am vergangenen Samstag. Nachdem die Franken in den ersten Minuten einer ansprechenden Begegnung immer einen Treffer voraus waren, erkämpfte sich der TVH in der 19. Minute erstmals eine Führung. Sven Pausch verwandelte einen Siebenmeter zum 9:8. Coburg fand immer die richtige Antwort - so netzte der schwedische Rückraumschütze Johan Andersson zum 10:10 (21.) ein. Mit zunehmender Spieldauer konnte der TVH die eigenen Stärken in der massiven 3:2:1-Deckung stärker ausspielen und im Angriff ebenfalls zulegen. Florian Laudt netzte zum 14:12 (28.) ein. Rechtsaußen Marc Langenbach brachte den leicht favorisierten Gast nach einem Tempogegenstoß über Rechtsaußen sogar mit drei Treffern in Front (16:13/30.

). Am Ende freuten sich die Mittelhessen über den verdienten Sieg und über die Tatsache, dass es auch ohne Rückraumspieler Timm Schneider geklappt hatte.

Der bullige Abwehrspezialist, der mit einem Doppelspielrecht für die HSG Wetzlar ausgestattet ist, schied am Dienstag bereits mit dem benachbarten Erstligisten sang- und klanglos bei Tuspo Obernburg aus. Schade für Timm Schneider und den TVH, da dieser nur in einem Team im DHB-Pokal eingesetzt werden kann und somit in der nächsten Runde nicht mehr mitmischen kann.

HSC 2000 Coburg: Martinsen, Selke; Werner, Göhl (3), Andersson (5/1), Wessig (4), Kelm, Sebastian Kirchner (2), Karapetjan (2) Kästner (5), Auerbach (6/4), Munzert (2), Florian Kirchner, Rivera Vieco.

TV 05/07 Hüttenberg: Ritschel, Redwitz; Andreas Lex (2), Faulenbach (2), Laudt (3), Weber (2), Jezewski (2), Stefan Lex (4), Scholz, Fernandes (6), Langenbach (3), Billek (4/1), Pausch (4/4), Stock (4).

Im Stenogramm / SR: Schaller/Wutzler (Leipzig/Frankenberg). - Zus.: 250. - Zeitstrafen: 12:8 Min.- Rot: Andersson (HSC/38. Minute wg. groben Foulspiels).- Siebenmeter: 5/5:6/5.

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