Hüttenberg fehlen die Alternativen

(jsg). In Nordhessen gab es nichts zu holen: Die Oberliga-Handballerinnen des TV Hüttenberg haben am Sonntag bei der SG Kirchhof II mit 21:28 (10:11) verloren und mussten den personellen Problemen durch Krankheit oder Verletzung nach der Pause Tribut zollen. Zumal auch die angeschlagene Rückraumspielerin Laura Fischer nur phasenweise eingesetzt werden konnte.

TVH-Trainer Thomas Wallendorf wollte seinem Team nach dem Spiel keinen Vorwurf machen: "Die kämpferische Einstellung hat gepasst. Es war heute ohne Alternativen im Rückraum einfach nicht mehr machbar." Dabei starteten die Gäste mit den ersten beiden Toren gut ins Spiel. Es entwickelte sich eine Partie, in der sich kein Team einen Vorsprung erarbeiten konnte. Mit dem Ende der ersten Halbzeit markierte Lea Günther die 11:10-Führung Kirchhofs.

Bis zum 13:13 blieb die Hüttenbergerinnen im Spiel, doch durch Ballverluste kassierten sie im Gegenstoß einige Tore. Kurzzeitig schien sich das Blatt nochmals zu wenden, doch die dezimierten Gäste kamen nicht mehr in Schlagdistanz. Spätestens zwei Tore von Sandra Debus zum 24:18 entschieden das Spiel für die Zweitligareserve. Wallendorf blickte nach der Partie bereits auf das Duell gegen Oberursel voraus: "Wir müssen das Spiel abhaken und uns auf das nächste Heimspiel konzentrieren." Bis dahin sollten sich einige Akteurinnen aus dem Krankenlager zurückmelden.

Kirchhof II: Lucas (2), Immelnkämper (5), Spogat (1), Prauss (1), Günther (3/2), Bänfer (3), Debus (5), Boland (1), Spatz (7/1), Scharff, Schaffrick, Küllmer, Dasenbrock.

Hüttenberg: Plutzkas, Köhler; Althenn (1), Engel (4/1), Seipp, Schneider (2), Prüfer(2), Sutormin (4/3), Heidt, Fischer (1), Andermann (2/1), Rühl (1), Braun (4).

Im Stenogramm: SR: Hartmann/Thomsen. - Zu.: 130 - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. - Siebenmeter: 3/3:5/7.

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