TV Hüttenberg erwartet am Montag die HG Saarlouis

(jms) Eine Woche nach dem 27:26-Erfolg beim TV Bittenfeld wartet auf die Zweitliga-Handballer des TV Hüttenberg die nächste Aufgabe: Dabei wird die Partie gegen den Tabellenzwölften HG Saarlouis (Ostermontag, 17 Uhr/ Sporthalle Hüttenberg) alles andere als ein Selbstläufer.

»Saarlouis dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Als Beispiel muss ich nur die starke Auswärtsleistung in Neuhausen nennen. Dort haben sie gewonnen - das hat bisher sonst niemand geschafft«, sagt Gorr. Doch viel wichtiger als der Blick auf den Gegner ist dieser Tage ohnehin die genaue Betrachtung der eigenen Akteure. Denn acht Runden vor Schluss sind einige Spieler angeschlagen. So konnte Spielmacher Florian Laudt am vergangenen Samstag wegen Rückenschmerzen nur sporadisch eingesetzt werden. Gleiches gilt für Andreas Scholz, der sich trotz großer Schmerzen im Rückenbereich ebenfalls durch das Spiel biss. Kein Wunder, dass bei der Ankunft in den heimischen Gefilden die große Jubelparty - zumindest für einen Teil Spieler - ausblieb.

»Die Busfahrt war keine wilde Party. Natürlich haben wir uns alle sehr über diesen so wichtigen Auswärtssieg gefreut. Das war eine richtig schöne Sache. Doch schon im Bus hat man gemerkt, wie fertig die Spieler waren«, sagt Gorr, der sich vor allem über die Spitzenleistung seines Torwartduos freute. Nachdem Matthias Ritschel nach vier tollen Paraden mit dem Knie wegknickte und nur kurz einen Tapeverband angelegt bekam, wurde mit Jan-Steffen Redwitz die etatmäßige Nummer zwei eingewechselt.

Redwitz wuchs förmlich über sich hinaus und bildete auch in der kritischen Phase fünf Minuten vor dem Ende einen sicheren Rückhalt. Auch »Abwanderer« Arne Rigterink, der wieder einmal eine leidenschaftliche Leistung am Kreis zeigte, hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.

Florian Laudt und Florian Billek haben bekanntlich ihre Verträge beim TV05/07 Hüttenberg verlängert. »Es ist davon auszugehen, dass weitere positive Nachrichten folgen werden«, sagt Marketing-Chef Martin Volk. Doch wirklich wichtig ist zunächst die Heimpartie gegen die HG. »Saarlouis hat mit Danijel Grgic und Daniel Fontaine zwei herausragende Spieler im Team, die sehr durchschlagskräftig sind. Für uns gilt, gerade nach so einem starken Spiel wie in Bittenfeld konzentriert zu spielen. Es wird eine große Herausforderung«, sagt Gorr. Dabei hofft er darauf, seine Leistungsträger einsetzen zu können. »Ich denke, dass Florian Laudt einsetzbar ist. Die Regenerationszeit war doch recht lange. Auch Andreas Scholz dürfte mitwirken«“, meint der TVH-Trainer.

Aufseiten der HG stehen mit dem dynamischen und groß gewachsenen Daniel Fontaine und mit dem erfahrenen Spielmacher Danijel Grgic zwei Topspieler im Kader. Vor allem der bundesligaerfahrene Grgic, der einst mit Zagreb in der Champions-League gespielt hat, gilt mit seinem schnellen Antritt und guten Wurfverhalten als brandgefährlich. Zudem kommen die Saarländer mit frischem Selbstvertrauen nach Mittelhessen. In der Vorwoche gewann die HG Saarlouis nach zuvor fünf Niederlagen in Serie eindrucksvoll mit 31:23 gegen die HSG Frankfurt/ Rhein-Main.

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