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HSG Wettenberg II gewinnt Topspiel

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Von: Daniela Pieth

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Jubel bei den Wettenbergerinnen (v. l.) Antonia Schäfer, Lisa Fischermanns und Sina Drommershausen über den Sieg im Landesliga-Topspiel gegen Eibelshausen/Ewersbach. © Harald Friedrich

(pie). Wachablösung an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Frauen. Mit einem 22:14-Erfolg gegen die HSG Eibelshausen/Ewersbach tauschte die HSG Wettenberg II mit dem Gegner die Plätze. In der zweiten Partie schlug die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen die HSG Kleenheim-Langgöns II mit 30:16.

HSG Wettenberg II - HSG Eibelshausen/Ewersbach 22:14 (9:8): Es war eine Abwehrschlacht, in die die Gastgeberinnen erst hineinfinden mussten. Eibelshausen startete deutlich wacher ins Spiel und legte in der neunten Minute auf 3:0 vor. Wettenberg hatte in dieser Zeit einen Siebenmeter vergeben und brauchte bis zur 19. Minute und dem 5:5 von Franziska Till, ehe man im Spiel war. Bis zur Pause blieb die Partie ausgeglichen und in der Kabine fand Wettenbergs Trainer Sebastian Vogel offenbar die richtigen Worte. Im zweiten Durchgang nutzten seine Damen die Schwachstellen in der gegnerischen Deckung aus und setzten sich schnell auf 15:10 (37.) ab. Selbst zwei Auszeiten der Gäste kurz hintereinander konnten den Wettenberger Express nicht mehr stoppen. Eibelshausen versuchte mit Einzeldeckungen den Spiel- und vor allem Torfluss der Gastgeberinnen zu stoppen, scheiterte mit seinen Versuchen aber kläglich. Beim 22:12 (54.) von Luisa Rückel hatte Wettenberg den Vorsprung auf zehn Tore hochgeschraubt und erlaubte den Gästen mit dem 14:22 eine kleine Ergebniskorrektur. »Unsere Abwehr war brutal gut«, lobte Vogel. »Die waren so schlecht, weil wir so gut waren«, schob er schmunzelnd hinterher.

Tore Wettenberg: Jansche (4), Krüger (5), Fischermanns (2/1), Rückel (3), Till (1), Herbert (1), Rolshausen (4), Krombach (1), Weise (1).

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen - HSG Kleenheim-Langgöns II 30:16 (14:10): Sebastian Roth, Trainer der gastgebenden HSG, machte den Erfolg vor allem am guten Zusammenspiel von Abwehr und Torhüterin Birgül Sarikaya fest. »Das war wirklich sehr gut.« Einziger Knackpunkt im ersten Durchgang war die mangelnde Spielpraxis, die sich vor allem in der Passqualität bemerkbar machte. Nichtsdestotrotz zog Dutenhofen in der 13. Minute durch Rafaela Carotenuto auf 6:3 weg, musste aber wenige Minuten später durch Anna-Marie Arch den 6:6-Ausgleich hinnehmen. Die Roth-Sieben wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer und erarbeitete sich zur Pause ein 14:10. In der zweiten Hälfte zündete der Wetzlarer Turbo endgültig. Lena Klein traf in der 45. Minute zum 22:10, der Gäste-HSG schwanden zusehends die Kräfte. »Substanz war einfach im Rückraum nicht vorhanden«, musste Coach Manderla zugeben. »Aber die Torleute haben mit 16 Paraden ein gutes Spiel gemacht.« Am Ende schraubte die Spielgemeinschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen das Ergebnis noch bis auf 30:16.

Tore Dutenhofen: Otto (3), Klein (5), Bender (2), Schmidt (1), Neul (2), Okpara (1), Manfraß (3), Carotenuto (2), Lüling (2), Schoppe (1), Müller (8/7). - Tore Kleenheim: Wulf (1), Heidt (3), Böhm (1), Paliga (1), Ulm (1), Arch (5/2), Kleinpell (4).

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