HSG-U23 beim Spitzenreiter

Im letzten Auswärtsspiel der Saison geht es für die HSG Wetzlar U23 am Samstag um 19.30 Uhr zum Ligaprimus ThSV Eisenach. Der feststehende Staffelsieger wird sich für die kommenden Relegationsspiele um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Konstanz einspielen wollen.

Von JSA

Im letzten Auswärtsspiel der Saison geht es für die HSG Wetzlar U23 am Samstag um 19.30 Uhr zum Ligaprimus ThSV Eisenach. Der feststehende Staffelsieger wird sich für die kommenden Relegationsspiele um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Konstanz einspielen wollen.

In Thüringen wartet auf die Mittelhessen ein ausverkauftes Haus in der altehrwürdigen Werner-Assmann-Halle. Davor warnt HSG-Trainer Thomas Weber sein Team: "Das wird schon eine wahnsinnige Kulisse, vor der Eisenach sicher nochmal zum Abschluss zu Hause gewinnen will." Weber selbst wird nicht mit in die Wartburgstadt reisen, ebenso wie sein Sohn Ian und Nedim Hadzic. Da die U19 der HSG zeitgleich ihr Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft in Burgdorf absolviert, übernimmt Kai Nober einmal mehr die Verantwortung auf der Bank.

Eisenach ist in dieser Saison bislang mit 27:1-Punkten in der Heimbilanz noch ungeschlagen, gab lediglich Anfang des Jahres gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau beim 23:23 einen Punkt ab. Der Zweitligaabsteiger ist gespickt mit erfahrenen Spielern und dem ein oder anderen vielversprechenden Talent. Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Thüringer ist Marcel Schliedermann, der bereits seit 2014 in den Blau-Weißen-Farben des Vereins aufläuft. Auf Linksaußen findet sich derweil der beste Torschütze Eisenachs mit Eigengewächs Adrian Wöhler. Knapp fünf Tore pro Spiel und insgesamt bislang 136 Treffer erzielte Wöhler, weshalb da auf die HSG-Keeper keine einfache Aufgabe zukommen wird. Trainiert vom 70-jährigen Handball-Guru Sead Hasandefendic, der vor allem lange Zeit als Trainer beim Bundesligisten VfL Gummersbach und der tunesischen Nationalmannschaft aktiv war, agieren die Thüringer in einer kompakten 6:0-Deckung, die bis dato die wenigsten Gegentore der 3. Liga Ost kassiert hat.

Auch aufgrund der Voraussetzungen sieht HSG-Coach Weber das Spiel als entspanntestes der Saison an: "Wenn man nach Eisenach fährt, dann hat man nichts zu verlieren. Es ist die mit Abstand spielerisch stärkste Mannschaft und wird für meine Mannschaft sicher noch einmal eine andere Erfahrung werden."

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