HSG-Spieler Fäth bricht sich rechte Mittelhand

Schwerer Rückschlag für Handball-Europameister Steffen Fäth und die HSG Wetzlar. Der 26-Jährige hat sich im Mannschaftstraining der Grün-Weißen die rechte Mittelhand gebrochen und muss, wie eine Kernspinuntersuchung ergeben hat, in der kommenden Woche in der Handchirurgie Frankfurt operiert werden.

Fäth, der im Sommer zu den Füchsen Berlin wechselt, wird somit das letzte Heimspiel der HSG Wetzlar gegen den SC DHfK Leipzig (So., 15 Uhr, Rittal-Arena) nicht bestreiten können.

Zudem ist sein Einsatz mit der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gefährdet. Die Ausfallzeit prognostizieren die Ärzte derzeit mit sechs bis acht Wochen. Genauer sei dies allerdings erst nach der Operation zu sagen, heißt es aus Frankfurt.

"Steffens Ausfall ist echt tragisch und für uns im Hinblick auf das letzte Heimspiel gegen Leipzig und den Kampf um Tabellenplatz sieben natürlich eine enorme Schwächung, denn er hat bislang eine herausragende Saison gespielt. Es ist mehr als schade für ihn, dass er nach sechs tollen Jahren im HSG-Trikot nun sein letztes Heimspiel nicht bestreiten kann. Jetzt bleibt uns für ihn nur zu hoffen, dass er nach der Operation schnell wieder gesund wird und sein Traum von Olympia hoffentlich weiterleben kann", erklärte ein sichtlich geschockter HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

"Ich bin unendlich traurig, dass ich mich jetzt nicht auf dem Spielfeld von der HSG Wetzlar und unseren sensationellen Zuschauern verabschieden kann", so Fäth, der im Sommer 2010 vom VfL Gummersbach zur HSG Wetzlar gewechselt war und in Mittelhessen zum deutschen Nationalspieler und Mannschaftskapitän reifte.

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