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HSG Hungen/Lich fehlen 16 Sekunden

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(lcs). Bereits vergangene Woche war die Mannschaft der HSG Hungen/Lich in der Handball-Landesliga Abstiegsrunde hautnah dran, einen Sieg gegen einen vermeintlich favorisierten Gegner einzufahren. Auch am ersten Mai musste sich die Mannschaft von Carsten Schäfer hochdramatisch mit 24:25 (11:8) bei der HSG Goldstein/Schwanheim geschlagen geben und kann trotz des bitteren Endes, als der entscheidende Gegentreffer erst 16 Sekunden vor der Schlusssirene fiel, stolz auf eine aufopferungsvolle Leistung sein.

Wie vergangene Woche gegen Kastel hatte Carsten Schäfer auf acht wichtige Spieler zu verzichten, die es für den scheidenden Trainer zu ersetzen galt. Unbeeindruckt von der personellen Lage spielten die Hungen/Licher eine starke Anfangsphase, in der man sich nach acht Minuten bereits mit einer 5:1-Führung absetzen konnte. Die HSG Goldstein/Schwanheim war sichtlich beeindruckt, sodass Trainer Moritz Adler zur Auszeit griff, die Wirkung hatte. Nach der Auszeit in der 13. Spielminute kamen die Gastgeber vermehrt zu guten Gelegenheiten und schlossen bis zur Halbzeit auf 8:11 auf.

Mit der Führung im Rücken versuchten die Gäste, zu Beginn der zweiten Halbzeit davonzuziehen, mussten aber nach 41 Minuten den 15:15-Ausgleich durch Heiko Stade hinnehmen. Daraufhin entwickelte sich die Schlussphase - wie so oft bei der Mannschaft der HSG Hungen/Lich - zu einem absoluten Handball-Thriller. Auf eine Führung konnte die jeweilige Mannschaft postwendend mit dem Ausgleich antworten. So stand es nach 57 Minuten knapp 23:22 für die HSG Hungen/Lich, die in der Folge eine Auszeit nahm.

Anton Hahn erzielte danach sogar die 24:22-Führung für Hungen/Lich, aber eine Zeitstrafe brachte die Gastgeber wieder in Position. Ein Siebenmeter-Treffer und ein Treffer von Damian Latif sorgten 56 Sekunden vor Schluss für den 24:24-Ausgleich. Goldstein/Schwanheim nahm noch eine Auszeit, und Jan Eric Kleiber versenkte den letzten Angriff der Hausherren 16 Sekunden vor Schluss zum umjubelten 25:24 für Goldstein/Schwanheim.

HSG Goldstein/Schwanheim: Heiko Stade (5), Vrdoljak (3), Manger, Kleiber (5/2), Kleymann, Latif (1), Schroth, Wypchlo (2), Adamcevic, Jankovic (3), Berger (4), Schwer (1), Christoph Stade (1).

HSG Hungen/Lich: Anhäuser (1), Schmied (1), Martschenke (3), Diehl (5), Krieg, Kümpel (1), Koppermann (2), Stania (3), Wenzel (4), Hahn (4/2), Eckhoff, Balkhaus. / SR: Krick/Scholl. - Zeitstrafen: 2:3. - Siebenmeter: 2/3:2:3. - Disqualifikation: Anhäuser (39:48)

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