Homberger Frauen holen den Bezirksliga-Titel

(alr) Am Samstag sicherten sich die Frauen der Volleyballfreunde Homberg nach dem verpatzten Nachholspieltag gegen den ASV Rauschenberg am vergangenen Mittwoch mit einem deutlichen 3:0-Sieg beim VfL Marburg III die Meisterschaft in der Bezirksliga Gießen/Marburg.

(alr) Am Samstag sicherten sich die Frauen der Volleyballfreunde Homberg nach dem verpatzten Nachholspieltag gegen den ASV Rauschenberg am vergangenen Mittwoch mit einem deutlichen 3:0-Sieg beim VfL Marburg III die Meisterschaft in der Bezirksliga Gießen/Marburg. Mit nunmehr 24:8 Punkten auf dem Konto beträgt der Vorsprung in der Abschlusstabelle zu den Verfolgern zwei Punkte. Damit hat die Homberger Mannschaft die seit Jahren erfolgreichste Saison gespielt und sich im Schlussspurt verdientermaßen den Titel geholt. Es zeigt auch, dass die Strategie des Vereins aufgegangen ist, die Mannschaft mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs aufzufüllen und diese nach und nach an das Leistungsniveau heranzuführen. Gerade die routinierten Spielerinnen geben den Neulingen zusätzliche Sicherheit, wenn sie auf dem Spielfeld stehen.

VfL Marburg III - VF Homberg 0:3 (16:25, 16:25, 17:25): Mit Ausnahme des dritten Satzes war die Partie aus Homberger Sicht eine deutliche Angelegenheit. Besonders zu erwähnen ist die spielerische Leistung von Cathrin Becht, die am Samstag ihre erste Partie komplett durchspielen durfte und dabei eine ansprechende Leistung zeigte. In den Sätzen eins und zwei dominierten die Homberger das Spielgeschehen auf dem Feld von Beginn an.

Grundlage dieses Erfolges war eine sichere Annahme, die die beiden Homberger Zuspielerinnen in die glückliche Lage versetzte, die Angreiferinnen nach Belieben einzusetzen. Aber gerade die Annahme sorgte im dritten Satz noch einmal für Spannung und bescherte den Hombergerinnen bis zum Stande von 15:14 für den Gastgeber immer einen Rückstand von ein bis zwei Punkten. Allerdings setze Bianka Schröder dann mit einer sehenswerten Aufschlagserie den Schlusspunkt unter eine mittelmäßigen Partie.

VF Homberg: Martina Linker, Kathrin Posch, Angela Franke, Bianka Schröder, Regine Nicklas, Janine Claar, Cathrin Becht, Christin Repp und Ulrike Sommer.

Am Samstag beendeten die Männer der Volleyballfreunde Homberg die laufende Saison in der Bezirksliga Gießen/Marburg mit einem Heimspieltag. Dabei konnten die Homberger sowohl gegen den Gießener SV als auch gegen den TV Watzenborn-Steinberg mit 3:0 gewinnen und bleiben damit vor heimischem Publikum während der kompletten Runde ungeschlagen. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann, wenn auch die Mannschaft das angepeilte Saisonziel, Platz zwei in der Abschlusstabelle, knapp verpasst hat. Dank des besseren Satzverhältnisses verdrängt der ewige Kontrahent aus Hartenrod am Ende die Homberger auf Platz drei und verhindert damit eine Teilnahme an den Relegationsspielen.

Trotz dieses Wermutstropfens sollte nicht vergessen werden, dass auch die Männermannschaft mit dieser Leistung die erfolgreichste Saison seit Jahren absolviert hat. Nach Platz sieben in der Abschlusstabelle in der vergangenen Saison hätte damit zu Saisonbeginn niemand gerechnet.

VF Homberg - Gießener 3:0 (25:17, 25:23, 25:17): Als Thomas Rein nach gut einer Stunde zum Matchgewinn aufschlug, war eine Partei ohne nennenswerte Höhepunkte zu Ende gegangen. Allein im zweiten Durchgang war der Gastgeber gefordert, als die Gießener zu Bestform aufliefen und bis in die Schlussphase der Partie die Führung übernommen hatten, ehe beim Spielstand von 23:23 der Ausgleich geschafft war und der Homberger Thomas Rein mit einem Aufschlag-Ass den Schlusspunkt setzte. Im folgenden dritten Durchgang sorgten die VFH-Spieler dann wieder für klare Verhältnisse.

VF Homberg - TV Watzenborn-Steinberg 3:0 (25:21, 25:22, 25:11): Analog zu ersten Spiel war auch in der zweiten Begegnung gegen den TV Watzenborn-Steinberg der zweite Durchgang am härtesten umkämpft. Nachdem die Homberger den ersten Satz erfolgreich absolviert hatten, zeigte der Gast im zweiten Durchgang, dass er trotz seiner Platzierung am Tabellenende immer für eine Überraschung gut ist. Die Führung von 16:10 zur Satzmitte war durchaus verdient, und es sollte bis in die Schlussphase der Begegnung dauern, bis beim Stande von 22:22 der Ausgleich geschafft war. Im dritten Satz liefen die Homberger noch einmal zur Bestform und erzielten mit 25:11 das deutlichste Satzergebnis in dieser Begegnung.

VF Homberg: Martin Kujawa, Ralf Linker, Thomas Rein, Hubertus Bieneck, Markus Kotlorz, Lars Schneider, Robin Dörr, Johannes Dörr und Thorsten Tschorn.

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