Homberg landet in Dortmund zwei Siege

Zum dritten und vierten Wettkampf war die Schützengilde Homberg am Sonntag auf der Shootingrange des mehrfachen Olympiateilnehmers Maik Eckhardt in Dortmund zu Gast. Eckhardt selbst schießt in der 1. Bundesligamannschaft von Buer-Bülse. So lag es nahe, dass er und MEC seinem Verein die eigne, mit zwölf Meyton-Ständen ausgestattete Anlage zur Verfügung stellte. Und der Weg nach Nordrhein-Wesfalen hat sich für die Ohmstädter gelohnt: Sie verbuchten zwei Siege.

(aku) Zum dritten und vierten Wettkampf war die Schützengilde Homberg am Sonntag auf der Shootingrange des mehrfachen Olympiateilnehmers Maik Eckhardt in Dortmund zu Gast. Eckhardt selbst schießt in der 1. Bundesligamannschaft von Buer-Bülse. So lag es nahe, dass er und MEC seinem Verein die eigne, mit zwölf Meyton-Ständen ausgestattete Anlage zur Verfügung stellte. Und der Weg nach Nordrhein-Wesfalen hat sich für die Ohmstädter gelohnt: Sie verbuchten zwei Siege.

Aus beruflichen Gründen konnte Jan-Niklas Kasperski nicht mit nach Dortmund fahren, und so kam Hannah Rohn zu ihrem dritten und vierten Wettkampf in der zweithöchsten Wettkampfliga des Deutschen Schützenbundes. Die fünf Homberger fanden im Vormittagswettkampf recht unterschiedlich in die Partie gegen Bundesligaabsteiger SV Deiringsen. Schnell zeigte sich jedoch, dass Homberg den Wettkampf nur gewinnen könnte, wenn das Trio auf den Setzplätzen eins, zwei und drei seine Duelle erfolgreich gestalten würde. Sowohl Marcus Harrer als auch Hannah Rohn hatten in der ersten Serie ihren Gegnern jeweils bereits sechs Ringe Vorsprung gestattet. Diesen konnten sie auch im Wettkampfverlauf nicht mehr verringern. Den besten Start hatte Mario Lehr.

Er nahm mit 97 seiner Gegnerin Nina Koop zwei Ringe ab. Seinen Vorsprung vergrößerte er mit noch einmal 97 auf drei Ringe. In den beiden Schlussserien kam Nina Koop noch einmal stark auf. Mario Lehr konnte dies jedoch mit zweimal 98 erfolgreich abwehren. Der erste Siegpunkt war eingefahren. Auf der Eins kam Julian Justus über 96-99-100-99 auf 394 Ringe. Seinem Deiringsener Gegenüber, Denny Nikkelen, war er so um vier Ringe überlegen. Als der Schiedsrichter des Wettkampfes, Klaus Tacke, die letzten fünf Minuten Wettkampfzeit ansagen ließ, war für Homberg nur noch Elena Rohn im Rennen. Ihr Gegner Philipp Rogner hatte seinen Wettkampf bereits mit 388 beendet. Elena Rohn selbst hatte einen knappen Vorsprung von zwei Ringen aus den ersten drei Serien. Die Blicke der Zuschauer konzentrierten sich nun alle auf die junge Hombergerin. Routiniert ließ sie sich von den Erwartungen nicht beeinflussen. Mit nochmals 98 Ringen in der letzten Serie baute sie den Vorsprung auf drei Ringe (391:388) aus. Der dritte Einzelpunkt und damit der Gesamtsieg für Homberg waren unter Dach und Fach.

Nach einer Verschnaufpause mussten die Homberger bereits um 14.15 Uhr zu ihrem zweiten Wettkampf antreten. Gegner waren diesmal die Schützen des Gastgebers BSV Buer-Bülse (Gelsenkirchen). Die Gastgeber hatten am Vormittag gegen Elsen das Nachsehen und wollten nun unbedingt die ersten Punkte gewinnen. Anders als noch gegen Deiringsen war der Ausgang der beiden Duelle auf den Setzplätzen eins und zwei diesmal sehr schnell entschieden. Julian Justus (395) und Elena Rohn (396) bewiesen auch in Dortmund ihre Extraklasse und gewannen sicher. Auch Hannah Rohn kam deutlich besser in den Wettkampf als noch vormittags. Eine schwache dritte Serie brachte sie jedoch um die Chance, ihren ersten Einzelpunkt in der Regionalliga zu gewinnen. Bei ihren 380 Ringen schoss sie mit 99 Ringen aus und bewies so, dass sie durchaus mithalten kann. Auf der Vier wollte auch Markus Harrer endlich seinen ersten Siegpunkt einfahren. Dieses Unterfangen schien zu Beginn auch zu glücken. Als jedoch beim letzten Schuss eine blaue Acht auf seinem Monitor aufleuchtete, war wieder alles offen. Sein Gegner Sebastian Pauly konnte diese Steilvorlage jedoch nicht nutzen. Unter der Belastung, unbedingt gewinnen zu müssen, schoss er eine Neun zu viel.

Damit war der dritte Punkt zum Homberger Sieg bereits in trockenen Tüchern. Mario Lehr und sein Gegenüber Jan Schmidt trennten sich nach 40 äußerst spannenden Wettkampfschüssen unentschieden 384:384. Im Stechen, das keinen Einfluss mehr auf den Ausgang des Wettkampfes hatte, setzte sich der Bülsener gegen Lehr durch.

Für Homberg hat sich die Reise in das Ruhrgebiet also gelohnt, mit 4:4 Punkten stehen die Ohmstädter auf Platz fünf der Regionalliga West. Gegen zwei der drei Mannschaften, die hinter Homberg stehen, können sie im direkten Vergleich sicherlich noch weiter punkten. Die erste Gelegenheit bietet sich bereits am 13. Dezember in Wallenrod, wenn die Homberger SGi vormittags auf die Ohligser SG trifft, bevor es dann am Nachmittag zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden besten Luftgewehrmannschaften aus Hessen kommt.

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