Basketball

Holz sieht Politik in der Pflicht

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(dpa). Der Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga, Stefan Holz, hat in der Corona-Krise Unterstützung seitens der Politik gefordert. "Uns ist klar, dass wir in der Schlange weiter hinten stehen. Aber auch wir sind ein Wirtschaftszweig und Lebensinhalt für viele Millionen Menschen", sagte Holz der "Sport Bild". Als Vorbild nannte er die Schweiz, wo ein Fördertopf mit 100 Millionen Franken nur für den Sport bereitgestellt worden sei.

Probleme könnten für die Vereine bereits Mitte Mai entstehen, wenn die Beiträge für die Berufsgenossenschaft gezahlt werden müssen. Im Schnitt geht es dabei um 500 000 Euro pro Club. "Da braucht der gesamte Profisport Entgegenkommen von der Politik. Unsere Vorstellung ist hinterlegt: eine zinslose Stundung bis Ende 2021", sagte Holz.

Die Basketball Bundesliga hat ihren Spielbetrieb derzeit bis zum 30. April ausgesetzt. Am kommenden Montag wollen die Clubs beraten, wie es weitergeht. Vor allem kleinere Vereine sind für einen Abbruch der Saison.

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