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Brian Bell und der RSV Lahn-Dill hatten die Rhein River Rhinos nach der Pause sicher im Griff.

Holprig, aber erfolgreich

(aj). Im dritten Heimspiel binnen zehn Tagen hat der RSV Lahn-Dill zwar auch den dritten Erfolg eingefahren, doch diesmal konnte er dabei nur wenig glänzen. In einem vor allem in Durchgang eins eher holprigen Auftritt setzten sich die Mittelhessen am Ende verdient mit 68:46 (17:19/34:32/51:36) gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden durch. Topscorer in der Rittal Arena Wetzlar waren für die Hausherren Thomas Böhme mit 22 und Brian Bell mit 17 Punkten.

Vor allem der Auftakt ging für den 13-fachen Titelträger vollkommen in die Hose, lag er doch nach nur fünf Spielminuten mit 6:13 in Rückstand und musste dabei mitansehen, wie die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt über Chaysee Wolf, Andre Hopp oder Tommy Lee Gray zu viel zu einfachen Punkten kamen.

Erst das 10:15 (7.) durch Steve Serio war dann für den Favoriten der Weckruf zu einem 9:0-Lauf, den sein Landsmann Brian Bell mit einem Dreier zur 17:15-Führung (9.) erfolgreich abschloss. Doch das Spiel des RSV Lahn-Dill lief auch in der Folge lange nicht so flüssig wie gewohnt. Erst ein weiterer Dreier, diesmal von US-Paralympicssieger Serio, sorgte kurz vor der Halbzeitsirene für eine hauchdünne 34:32-Führung.

Aus der Kabine kam der RSV Lahn-Dill dann hoch konzentriert wieder heraus und startete nach deutlichen Worten von Cheftrainerin Janet Zeltinger, die nach achtwöchiger Pause erstmals wieder auf der Bank der Wetzlarer Platz nehmen konnte, deutlich konzentrierter.

Thomas Böhme eröffnete nach dem Seitenwechsel mit einem Dreier einen 15:0-Lauf, während bei den Rhinos die Offensive völlig zusammenzubrechen drohte. Lediglich drei Feldkörbe ließen die Wetzlarer in dieser Phase bis zur 34. Spielminute zu, in der die Gastgeber bis auf 57:38 vorentscheidend davonziehen konnten. Am Ende fiel der dritte Heimsieg und damit der vierte Erfolg im neuen Jahr mit 68:46 deutlich aus, auch wenn die Wetzlarer an diesem Abend nicht vollends zu überzeugen wussten.

Lahn-Dill: Thomas Böhme (22/1 Dreier), Brian Bell (17/1), Steve Serio (11/1), Michael Auprince (4), Simon Brown (4), Dominik Mosler (4), Annabel Breuer (2), Christopher Huber (2), Ian Sagar (2), Mark Beissert, Peyman Mizan, Catharina Weiß. - Wiesbaden: Chaysee Wolf (16), Andre Hopp (10), Arinn Young (8), Tommy Lee Gray (6), Gijs Even (4), Svenja Mayer (2), Nicola Damiano, James Palmer.

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