NSC vor hohen Hürden

(hof) Für die Tischtennis-Damen des NSC W.-Steinberg steht ein Doppelspieltag auf dem Bundesliga-Programm. Die Schützlinge von Trainer Markus Reiter treffen am Samstag um 19 Uhr in Garbenteich auf den SV DJK Kolbermoor. Am Sonntag geht es zum Meisterschaftsfavoriten und Tabellenführer TTSV Saarlouis-Fraulautern.

Die gute Nachricht zuerst: Inka Dömges, die wegen einer Verletzung an der Wirbelsäule rund einen Monat nicht trainieren konnte, wird gegen den SV DJK Kolbermoor ihr Heimspiel-Debüt geben. "Die Gäste haben sich ordentlich verstärkt", sagt NSC-Trainer Markus Reiter und weist darauf hin, dass "deren letztjähriges vorderes Paarkreuz nun das hintere bildet". Der Grund sind die Neuzugänge Wenling Tan-Monfardini und Sabine Winter – beides Nationalspielerinnen. Kleine Chancen auf ein, zwei Punkte rechnet sich Reiter dennoch aus: "Wenn unsere Nummer eins Angelina Gürz gegen Winter mithalten kann und Christine Apel – wie im Vorjahr – Chantal Mantz besiegt." Doch Reiter weiß: "Ein 0:6 wäre keine Überraschung."

Mit diesem Ergebnis wird der NSC aller Voraussicht nach am Folgetag aus dem Saarland heimfahren. "Es handelt sich beim TTSV Saarlouis-Fraulautern im Prinzip um die niederländische Nationalmannschaft. Jeder Satzgewinn wäre ein Ausrufezeichen", gibt sich der Übungsleiter realistisch. Reiter geht davon aus, dass der Meisterschaftsfavorit nicht in Bestbesetzung antreten, also zwei seiner vier Chinesinnen schonen wird.

Und dennoch: "Maria Fazekas, die auf dem Papier schwächste Spielerin, ist Teil des ungarischen Nationalteams." Nichtsdestotrotz wollen sich Gürz, Dömges, Apel und die Vierte im Bunde, Désirée Czajkowski, so teuer wie möglich verkaufen.

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