Hohe Hürde für Hocker-Elf

  • VonMartin Ziehl
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(maz). Aufgrund der Corona-Situation hatten sich alle Ligen im hessischen Frauenfußball auf neue Spielformen geeinigt, die 2022 mit Auf- und Abstiegsrunden ihren Abschluss finden. Durch die Einteilungen haben dabei Eintracht Lollar in der Hessenliga, Gruppe 1, und die SG Reiskirchen/Saasen in der Gruppenliga Nord-West, Gruppe 2, ihre Qualifizierungsrunden schon abgeschlossen.

Beide Teams stehen dabei in ihren Spielklassen in der Aufstiegsrunde. Um nun die Zeit bis März 2022 zu gestalten, hat sich der Kreisfußballausschuss dazu entschlossen, den SWG-Kreispokal im Frauenfußball in einem neuen Spielmodus auszutragen. Die vier klassenhöchsten Teams: Eintracht Lollar, TSV Klein-Linden und FC Gießen (beide Verbandsliga) und eben Gruppenligist SG Reiskirchen/Saasen spielen in einer Gruppenphase, die mit der Partie Eintracht Lollar gegen die SG Reiskirchen/Saasen am Mittwoch um 19 Uhr startet, die Finalteilnehmer aus. Die Hin- und Rückspiele sollen bis Mitte März abgeschlossen sein.

Aufgrund der größeren Anzahl von Mannschaften dauert die Qualifizierungsrunde in der Verbandsliga Nord, Gruppe 2, jedoch noch bis Anfang April 2022. Während der FC Gießen, der derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang steht, keine Partie mehr in 2021 austrägt, reist Ligarivale TSV Klein-Linden am heutigen Samstag (19 Uhr) zum Topspiel nach Naunheim. Die Elf von TSV-Trainerin Janin Hocker hatte zuletzt Personalsorgen, was beim TSV Poppenhausen für die erste Saisonniederlage sorgte. Indes kann Tabellenführer TuS Naunheim Spielertrainerin Rebecca Konhäuser vertrauen, die mit 15 Treffern die Torschützenliste anführt und auf Zweitligaerfahrung aus ihrer Zeit beim FSV Hessen Wetzlar bauen kann.

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