Antonyos Celik und sein FC Turabdin/Babylon werden im Topspiel am Sonntag beim SV Bauerbach vorstellig. FOTO: NAL
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Antonyos Celik und sein FC Turabdin/Babylon werden im Topspiel am Sonntag beim SV Bauerbach vorstellig. FOTO: NAL

Hohe Hürde für FC

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(red). In der Fußball-Verbandsliga Mitte hat die SG Kinzenbach heute Abend Germania Schwanheim zu Gast. Im Spitzenspiel tritt der FC Turabdin/Babylon am Sonntag bei Tabellenführer SV Bauerbach an. Der FC Gießen II empfängt in Watzenborn-Steinberg die SF/BG Marburg, während der FC Cleeberg (beim VfB Marburg) und der SC Waldgirmes II (beim SSV Langenaubach) in der Fremde im Einsatz sind.

SG Kinzenbach - Germania Schwanheim (heute, 20 Uhr):Nach zwei Niederlagen in Waldgirmes (1:2) und Weyer (1:4) ist die zuvor in vier Spielen ungeschlagen gebliebene SG auf den elften Tabellenplatz zurückgefallen. Wenn man nicht in die Abstiegszone hineinrutschen möchte, wird die Elf von Trainer Oliver Dönges gegen die Germania dreifach punkten müssen. "Die Gründe für die beiden Niederlagen sind vielschichtig. In Waldgirmes haben wir die erste Halbzeit verpennt, ehe wir nach der Pause reihenweise Chancen versiebt haben. In Weyer sind wir von Beginn an nicht ins Spiel gekommen, weil wir uns den Schneid abkaufen haben lassen. Wir müssen wieder ein anderes Auftreten zeigen und zu unseren Stärken zurückfinden", mahnt Dönges.

Personelles: Nicolas Anker (Muskelfaserriss), Nnamdi-Benjamin Mark (Knöchel), Pascal Sajonz (Adduktoren), Timo Schmidt (dicker Fuß), Dominik Wagner (Ellenbogen), Volkan Vural (Aufbautraining) und Gian Darius Nicolai (privat verhindert) fehlen. Der Einsatz von Orkan Bicakkiran (Oberschenkel) und Tommy Ried (Eisbein) ist fraglich.

FC Gießen II - SF/BG Marburg (Sonntag, 15 Uhr, in Watzenborn-Steinberg):Die "Kombinierten" aus Marburg weisen nach sechs Spieltagen eine ausgeglichene Bilanz auf. Bei ihrem letzten Auftritt musste die Elf des ehemaligen VfB-1900-Spielers Manuel Rasiejewski allerdings ein deutliches 1:5 gegen die SpVgg. Eltville quittieren. Dennoch geht die mit erfahrenen Verbandsliga-Spielern gespickte Elf als klarer Favorit in Spiel. "Mit Sascha Huhn und Clemens Haberzettl machen die Blau-Gelben über die Außenpositionen mächtig Dampf. Torgefährlichster Spieler ist aber Dominik Karge mit bislang fünf Treffern", berichtet FC-Trainer Roger Reitschmidt.

Personelles: Levin Haak und Gianluca Kraus (beide verletzt) stehen nicht zur Verfügung.

SV Bauerbach - FC Turabdin/Babylon (Sonntag, 15.30 Uhr):Vor dem Spitzenspiel haben sich die Vorzeichen gedreht. Während die Elf von Trainer Sherwin Rahmani durch das 1:1 gegen den TSV Steinbach II den Platz an der Sonne räumen musste, konnte der SV seinerseits die Gunst der Stunde nutzen und durch einen Last-Minute-Sieg in Cleeberg zurück auf den ersten Tabellenplatz klettern. Für die Rückkehr an die Tabellenspitze benötigen Ahmet Marankoz und Co. aber nicht nur einen eigenen Erfolg, sondern auch die Schützenhilfe des FC Cleeberg beim VfB Marburg. "Wir können mit dem 1:1 gegen den TSV gut leben, denn wir haben bewiesen, dass wir mit den Spitzenteams der Liga auf Augenhöhe sind. Wir haben Bock auf das nächste Topspiel und wollen dabei dem SV nicht beim Kicken zuschauen. Der SV hat sich klug verstärkt und besitzt nach seinem Lauf viel Selbstvertrauen. Wir müssen dem Gegner in den Zweikämpfen von Beginn an den Schneid abkaufen", fordert Rahmani.

Personelles: Kevin Buycks und Ariel Szymanski sind wieder dabei. Markus Simon hat sich im Training das Kreuzband gerissen. Er fällt ebenso aus wie Mohammed Dalkilic (Bänderabriss im Sprunggelenk) und Helmut Schäfer (Kreuzbandriss). Der Einsatz von Pierre Chabou (muskuläre Probleme) ist fraglich. Bei den Gästen fehlten Maximilian Wiessner (sieben Treffer) wegen eines Magen-Darm-Infekts und Guilherme Appel Prestes da Silva (vier Treffer) wegen einer Zerrung im Oberschenkel.

VfB Marburg - FC Cleeberg (Sonntag, 15 Uhr):Als Außenseiter wird die Elf von Trainer Daniel Schäfer beim bislang ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Marburg vorstellig. Für die Gäste geht es ausschließlich um den Klassenerhalt. Hier stehen Stefan Hocker und Co. nach fünf Niederlagen bereits unter Druck. Zuletzt stand man gegen den SV Bauerbach kurz vor einer Überraschung, ehe man am Ende durch zwei späte Gegentore mit 2:3 den Kürzeren ziehen musste. "Wir haben lange Zeit diszipliniert gespielt und uns mit dieser Vorstellung für die 1:8-Niederlage in Biebrich rehabilitiert. Am Ende war meine junge Elf aber nicht clever genug", sieht Schäfer die Partie gegen den SV als Lerneffekt. "Wir müssen ein diszipliniertes Defensivverhalten an den Tag legen und unsere Angriffe schnörkellos nach vorne tragen", lautet der Matchplan des FC-Trainers.

Unabhängig vom Spielgeschehen auf dem grünen Rasen könnte die 1:2-Niederlage beim TSV Steinbach II nachträglich noch mit drei Punkten für den FC gewertet werden, da den Verantwortlichen der Regionalliga-Reserve bei der Nutzung des Online-Spielberichts ein Formfehler (fehlende Identifikation eines eingesetzten Spielers, da kein Spielerbild hochgeladen wurde) unterlaufen ist. Eine Entscheidung hierüber fällt laut Klassenleiter Jörg Wolf (Cölbe) in einer mündlichen Verhandlung, sofern der TSV gegen das erstinstanzliche Urteil Widerspruch einlegen sollte.

Personelles: Marvin Gath, Pascal Kühn, Patrick Löw und Moritz Schmidt (alle langzeitverletzt) fehlen. Der Einsatz von Vincent Berledt (Oberschenkelprobleme) und Lukas Mertes (Wadenprobleme) ist fraglich.

SSV Langenaubach - SC Waldgirmes II (Sonntag, 15 Uhr):Die Elf von Thorsten Schäfer ist seit fünf Spielen ungeschlagen und konnte in dieser Phase 13 Punkte verbuchen. Als Lohn rangieren die Lahnauer auf dem vierten Tabellenplatz. Den 6:2-Erfolg über den FC Gießen II wollte der SC-Trainer aber nicht überbewerten: "Wir haben nach der frühen 2:0-Führung nicht konsequent genug nach vorne gespielt. Dass die Spieler nur 70 bis 80 Prozent ihres normalen Leistungsvermögens abgerufen haben, ist angesichts der hohen Belastung durch die vielen englischen Wochen bei einer sehr jungen Mannschaft normal. Meine Aufgabe ist es, die Jungs nach den Erfolgen der letzten Spiele nicht abheben zu lassen", sagt Schäfer. Der Pädagoge hat dabei die nicht einfache Aufgabe gegen die Elf seines Kumpels Fabio Eidelwein im Blick. "Wir tauschen uns oft über die kommenden Gegner aus. Nun wollen wir beide den Sieg. Unsere Mannschaften bewegen sich auf Augenhöhe. Die Tatsache, dass der SSV ein technisch starkes Team ist, kommt meiner ebenfalls Fußball spielenden Elf entgegen. Wir wollen auf alle Fälle unsere Serie ausbauen und auswärts etwas Zählbares mitnehmen", so Schäfer.

Personelles: Nick Gebauer (Urlaub) und Marcus Purdak (verletzt) fehlen.

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