Für Madlen Kosaca und ihren FFC Pohlheim geht es in der neuen Saison der Verbandsliga Nord einzig um den Liga- erhalt. ARCHIVFOTO: FRIEDRICH
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Für Madlen Kosaca und ihren FFC Pohlheim geht es in der neuen Saison der Verbandsliga Nord einzig um den Liga- erhalt. ARCHIVFOTO: FRIEDRICH

Hohe Erwartung beim TSV

  • vonHarald Friedrich
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(maz). In einem neuen Gesicht präsentiert sich die Frauenfußball-Verbandsliga Nord, denn zunächst wird in zwei Staffeln gestartet. Für den Fußballkreis Gießen gehen der TSV Klein-Linden und der FFC Pohlheim in Gruppe 2 an den Start. Nach Vor- und Rückrunde der sieben Mannschaften wird - wenn alles wie geplant funktioniert - Anfang April 2021 mit den Vertretern der Gruppe 1 eine Auf- und Abstiegsrunde folgen.

Der letztjährige Tabellendritte TSV Klein-Linden geht mit einem neuen Trainerteam in die Saison. Spielertrainerin Janin Hocker (vor Heirat Philipp) wird dabei von Janina Beffart und Rene Heb unterstützt. Topzugang ist Mara Fugensi vom FSV Hessen Wetzlar, die als ehemalige U17-Bundesligaspielerin auch schon im Kader des ehemaligen Zweitligisten stand. Ebenso wie Kira Lein von Gruppenligist TuS Kubach, die in der U17-Hessenligamannschaft vom FSV Hessen Wetzlar ein Zweitspielrecht besaß. Interessant auch Rhea Meret Brüggemann, die von Verbandligist DJK Arminia Ibbenbüren zu den Gießener Vorstädterinnen stößt, während Stürmerin Sophia Olt über Kickers Aschaffenburg und VfR Großostheim an die Pfingstweide kommt. Lea-Kristin Schorneck vom Landesligisten Mosbacher SV, Sarah Göttlicher und Lena Balzer vom Ligarivalen SV Anraff sowie Viktoria Schröder (SV Hermannstein) und Marie Hartung aus der eigenen Jugend komplettieren die große Anzahl der Neuzugänge.

Die Testspielergebnisse waren überaus erfolgreich, Neuzugang Kira Lein konnte sich schon mehrfach als Torschützin eintragen. Teamchefin Anke Lörch berichtet von einem abwechslungsreichen und intensiven Training und dass die Mannschaft top in Form ist. Ziel ist es, die Aufstiegsrunde zu erreichen - der SC Soisdorf wird als Favorit genannt. Die hohe Anzahl an Studentinnen im Kader war aber schon in vergangenen Spielzeiten oft "Segen und Fluch" zugleich. Zum Start empfängt der TSV Klein-Linden am Samstag um 16.30 Uhr den TuS Naunheim.

Für Pohlheim zählt nur der Ligaerhalt

Ligarivale FFC Pohlheim steht mit dem jüngsten Team der Liga derzeit im Umbruch. So verließen gleich zwei Leistungsträgerinnen den Verein. Leonie Luft wechselt zum FSV Hessen Wetzlar, während Torjägerin Fabienne Diehl nun für die SG Kinzenbach die Schuhe schnürt. Als Verstärkung und Ersatz kamen Viola Arucevic vom TSV Bicken sowie die Nachwuchsspielerinnen Nia Sophie Riegel und Malaika Behre von Eintracht Lollar. Für Teamchef Turgay Schmidt stehen in Zukunft Jana Leib und Co-Trainer Achim Bährens an der Seitenlinie in der Verantwortung. Schmidt freut sich zudem, dass die U17 den Aufstieg in die Bundesliga schaffte und hat damit zusätzlich jede Menge zu tun. Renee Koch und Emely Hausner konnten nach Verletzungspause wieder ins Training einsteigen.

Dennoch heißt das Saisonziel der zweiten Spielzeit klar Klassenerhalt. Als Favoriten haben die Pohlheimer Verantwortlichen den Ligakonkurrenten TSV Klein-Linden ausgemacht. Zum Saisonstart ist das Team aus Pohlheim spielfrei und startet erst am 19. September mit dem Auswärtsspiel beim SV Gläserzell II.

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