"Hoffe, dass das Jahr gut anfängt"

(ms) Gerne wird man sich beim FSV Fernwald an den 29. Juli 2008 erinnern. Zum Saisonstart der Fußball-Hessenliga feierte der Gießener Sportkreisvertreter einen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Eschborn. Was dann folgte, war ein kurzer sportlicher Höhenflug, ehe die Mannschaft von Trainer Niko Semlitsch nach unten auf einen Abstiegsplatz durchgereicht wurde. Heute (19 Uhr) trifft der FSV im ersten Punktspiel des neuen Jahres in einem Nachholspiel auf diesen 1. FC Eschborn. Und da kann ein Sieg die nötige Initialzündung für die dann folgenden Aufgaben im Kampf gegen den Abstieg geben.

(ms) Gerne wird man sich beim FSV Fernwald an den 29. Juli 2008 erinnern. Zum Saisonstart der Fußball-Hessenliga feierte der Gießener Sportkreisvertreter einen 1:0-Erfolg gegen den 1. FC Eschborn. Was dann folgte, war ein kurzer sportlicher Höhenflug, ehe die Mannschaft von Trainer Niko Semlitsch nach unten auf einen Abstiegsplatz durchgereicht wurde. Heute (19 Uhr) trifft der FSV im ersten Punktspiel des neuen Jahres in einem Nachholspiel auf diesen 1. FC Eschborn. Und da kann ein Sieg die nötige Initialzündung für die dann folgenden Aufgaben im Kampf gegen den Abstieg geben.

Auf dem Kunstrasenplatz in Steinbach kann auf jeden Fall gespielt werden, so dass einer Austragung nichts im Wege steht. "Ich hoffe, dass wir uns gut vorbereitet haben", sagt Semlitsch, der in der Vorbereitung auf die Restrunde mit seiner Truppe unter anderem ein Trainingslager in der Türkei absolviert hatte. Die Ergebnisse in der Vorbereitung konnten sich auch durchweg sehen lassen, doch ab heute gilt es wieder. Punkte benötigt der FSV, um im Kampf um den Liga-Erhalt zu bestehen. "Ich hoffe, dass das Jahr mit einem Dreier gut anfängt", wünscht sich der Ex-Profi freilich einen Erfolg. Das hätte zur Folge, dass die Steinbacher einen Abstiegsplatz verlassen würden. Und ein Sieg würde die kommende Aufwärtsaufgabe am kommenden Samstag bei Tabellenführer Viktoria Urberach sicher auch etwas einfacher machen.

Gespannt darf man beim FSV auf das neue Innenverteidiger-Duo Nicolai König und Dominik Völk sein. Die Youngster besitzen das Vertrauen ihres Trainers, sie sollen dafür sorgen, dass die Abwehr steht. Keine leichte Aufgabe, zumal sicher auch der Vergleich zwischen dem neuen Duo und der ehemaligen Stütze Jens Boehnke/ Stefan Dolzer gezogen werden wird. Doch die beiden früheren Profis stehen dem FSV nicht mehr zur Verfügung, Boehnke steht beim Gruppenligisten VfB 1900 Gießen unter Vertrag, Dolzer hat seine Fußballschuhe zumindest vorläufig an den Nagel gehängt. Während es im Abwehrbereich also zwangsläufig Veränderungen geben musste, gibt es in den beiden anderen Mannschaftsteilen keine Veränderung.

Der 1. FC Eschborn hat in der Winterpause wie der FSV personell nicht nachgebessert. Der Aufsteiger weist derzeit vier Punkte Vorsprung auf die Steinbacher auf, der FSV könnte mit einem Erfolg den Rückstand auf einen Zähler verkürzen. Der ehemalige Regionalligist steht so auch unter Druck, aber der ist doch nicht ganz so hoch wie der des FSV. Die Gastgeber müssen heute auf Matthias Geist (Leistenprobleme) verzichten, ansonsten stehen Niko Semlitsch alle Spieler zur Verfügung.

FSV Fernwald, Aufgebot: Koc, Haardt; Nicolai König, Gashi, Völk, Bentaayate, Levy, Vural, Can, Özen, Dominik König, Beck, Marankoz, Proske, Mohr, Kuche. - Geist (Leistenprobleme) fällt aus.

1. FC Eschborn, Aufgebot: Wagner; Zimmermann, Kaymak, Ilkiz, Volk, Gündüz, Kilic, Blum, Leopold, Ichaoui, Grundler, Akkazene, Peschel, Barjalei, Almalqui, Arslan.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare