Höchststrafe in Stadtallendorf

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Hatte am Vortag die Reserve des Gießener SV im Tischtennis-Hessenliga-Derby noch alle sechs Fünfsatzmatches für sich entscheiden können, schlug das Pendel am Sonntag für das Regionalligateam der Gießener in die andere Richtung. So setzte es beim Gastspiel in Stadtallendorf für den GSV die 0:10-Höchststrafe, er bleibt weiterhin punktlos am Tabellenende.

TTV Stadtallendorf - Gießener SV 10:0: Der GSV hatte an diesem Wochenende den Fokus auf das Topspiel in der Hessenliga gelegt und entsprechend in Stadtallendorf nicht die erste Garnitur an die Platte geschickt. Im Kader der Gastgeber traf man mit Johannes Linnenkohl auf einen alten Bekannten, der mit seinem Doppelpartner in fünf Sätzen Igor Maruk/Michael Fuchs bezwang, während Cyrill Menner/Luis Frettlöh glatt in drei Sätzen unterlagen. Nach der Viersatzniederlage von Fuchs gegen Stadtallendorfs Nummer eins verlor Maruk, der eine 0:2-Satzführung egalisierte, erneut in fünf Sätzen. Frettlöh verspielte gegen Linnenkohl eine 2:1-Satzführung, Menner gewann in seiner ersten Einzelpartie nur den ersten Satz. Im Spitzeneinzel unterlag Maruk in drei Sätzen, Michael Fuchs musste sich in vier Sätzen geschlagen geben.

Im zweiten Paarkreuz führten Menner gegen Linnenkohl sowie Frettlöh mit 2:0-Sätzen, zu einem Matchpunkt und damit einem möglichen Ehrenpunkt sollte es aber für beide letztlich nicht reichen. Menner vergab dabei sogar drei Matchbälle.

Trotz der hohen Niederlage lobte Coach Markus Geissler die junge Truppe: »Die Jungs haben viele gute Ansätze gezeigt, auch wenn sie Führungen und Matchbälle ungenutzt ließen und so ein knapperes Ergebnis verpassten. Letztlich hat sich in jedem Match dann doch die größere Routine der Stadtallendörfer durchgesetzt«.

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