Jubel bei Kristian Björnsen und der HSG Wetzlar nach dem 29:11-Triumph über die Eulen Ludwigshafen, dem höchsten Sieg der Grün-Weißen in der Bundesliga-Geschichte. FOTO: VOGLER

Handball

Höchster Sieg der Bundesliga-Geschichte

  • Ralf Waldschmidt
    vonRalf Waldschmidt
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Die HSG Wetzlar demontiert die Eulen Ludwigshafen in der Handball-Bundesliga mit 29:11 (13:6) in einer Art und Weise wie die Spanier das Löw-Team.

(ra). Die HSG Wetzlar ist mit dem höchsten Sieg ihrer Bundesliga-Geschichte auf Tabellenplatz fünf der Handball-Bundesliga geklettert. Die Mittelhessen setzten sich am Donnerstagabend in eigener Halle mit 29:11 (13:6) gegen die Eulen Ludwigshafen durch und zeigten dabei - so Stefan Cavor auf Sky - "mit das beste Spiel der bisherigen Saison".

Beste Werfer auf Seiten der Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider waren Maximilian Holst (7/5) sowie Stefan Cavor und Anton Lindskog mit jeweils fünf Treffern.

Die Grün-Weißen ließen sich auch von einem frühen 2:4-Rückstand (12.) und in der Anfangsphase fahrlässig vergebenen Chancen nicht irritieren. Mit dem 4:4 (18.) gelang die Wende, den Ludwigshafenern um den künftigen Wetzlarer Trainer Benjamin Matschke hingegen kaum noch etwas.

Bereits zur Pause hatten die Wetzlarer beim 13:6 auf Sieg gestellt. Vom 17:10 (39.) bis zum 28:10 (59.) ließ das Team um Nationaltorhüter Till Klimpke keinen Gegentreffer mehr zu und beherrschte in der Endphase selbst mit der kompletten zweiten Garde den überforderten Gast.

Fazit: Die HSG Wetzlar nahm die Eulen Ludwigshafen ähnlich schonungslos auseinander wie vergangenen Dienstag die spanischen Fußball-Nationalmannschaft die früh kapitulierende DFB-Elf.

Schon am Sonntag folgt der nächste Einsatz, dann müssen die Klimpke und Co. bei Frisch Auf Göppingen im Corona-Nachholspiel antreten (16 Uhr, live auf Sky).

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