Tanzen

Hilmar und Silke Müller holen sich den Hessentitel

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Bei den hessischen Meisterschaften in den Latein- und Standardtänzen in Rödermark, mit denen der hessische Tanzsportverband die Herbstsaison eröffnete, holten sich Hilmar und Silke Müller vom Gießener Tanz-Club 74 in der Klasse Senioren III B den Standard-Titel und machten damit den Aufstieg in die A-Klasse perfekt.

Bei den hessischen Meisterschaften in den Latein- und Standardtänzen in Rödermark, mit denen der hessische Tanzsportverband die Herbstsaison eröffnete, holten sich Hilmar und Silke Müller vom Gießener Tanz-Club 74 in der Klasse Senioren III B den Standard-Titel und machten damit den Aufstieg in die A-Klasse perfekt.

Der GTC war mit drei Paaren vertreten. In der Klasse Senioren III B gingen Hilmar und Silke Müller sowie Werner Knoop/Anett Rönnig an den Start und trafen in dem an diesem Tag teilnehmerstärksten Feld auf 14 Konkurrenten, sodass Vor- und Zwischenrunde getanzt werden mussten, um das Finale zu erreichen. Knoop/Rönnig hatten eine lange Turnierpause hinter sich und wussten nicht, wo sie sich einordnen sollten. Leistungsmäßig wurde das Feld von einem breiten Mittelfeld beherrscht, nur Müllers stachen von Beginn an hervor und zogen als einziges Paar mit der kompletten Zahl an Wertungskreuzen in das Finale ein. Für Knoop/Rönnig war die Überraschung groß, als auch sie für das Finale aufgerufen wurden. Hier lieferten sie einen couragierten Vortrag ab und landeten auf einem sehr guten vierten Platz. Wie sich später herausstellte, wurde bei den Plätzen zwei bis sechs so unterschiedlich gewertet, dass oft eine einzige Wertung über die Platzierung entschied. So hätte es durchaus auch Platz zwei sein können, den sie auch in zwei Tänzen erzielten. Bei einem Paar dagegen war sich das Wertungsgericht einig – das waren Hilmar und Silke Müller, die für ihre überzeugende Leistung mit nahezu allen Bestnoten auf Platz eins gewertet wurden. Damit wurden sie nicht nur Landesmeister, sondern konnten auch den Aufstieg in die A-Klasse vollziehen.

Mit einer nahezu identischen Teilnehmerzahl ging die Sonderklasse der Altersgruppe III an den Start, mit dabei Manfred und Traudel Dort. Sie gingen das Turnier schwungvoll und mit viel Parkettübersicht an, sodass sie letztlich ihr Ziel erreichten und zur Zwischenrunde aufgerufen wurden. Hier war dann allerdings Schluss, zum Finaleinzug reichte es noch nicht. Damit verbunden ist auch die Qualifikation für den Deutschland-Pokal Ende diesen Monats in Hamburg.

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