Lass die Handball-Oberliga beginnen, wobei die HSG Pohlheim mit Lars Stübing (l.) und Stefan Lex bereits am Freitag mit dem Heimspiel gegen Melsungen II ran muss. FOTO: FRIEDRICH
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Lass die Handball-Oberliga beginnen, wobei die HSG Pohlheim mit Lars Stübing (l.) und Stefan Lex bereits am Freitag mit dem Heimspiel gegen Melsungen II ran muss. FOTO: FRIEDRICH

Handball

Hiesige Region mit drei Teams stark vertreten

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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Die HSG Pohlheim, die HSG Kleenheim-Langgöns und die HSG Wettenberg repräsentieren Mittelhessen in der Handball-Oberliga der Männer.

(se). Um er vorweg zu sagen: Es wird eine besondere Saison. Das gilt nicht nur für die Handball-Oberliga, sondern für alle anderen Klassen in Hessen sowie in anderen Bundesländern, aber auch sportartübergreifend. Die Pandemie-Zusatzbestimmungen des HHV, deren Notwendigkeit von verantwortungsbewussten Vereinsmitarbeitern nicht infrage gestellt wird, erfordern einen enormen organisatorischen Aufwand. Und ob die insgesamt 240 Oberliga-Spiele wie geplant durchgeführt werden können, steht noch in den Sternen. Corona kann noch einen dicken Strich durch die Planungen machen.

Zum Sportlichen: Drei Mannschaften aus dem Landkreis Gießen gehen auch diesmal wieder an den Start. Darunter die HSG Pohlheim. Die Truppe von Trainer Jens Dapper gehört zu den Teams, die man weit vorn erwartet. Die Neuzugänge Andreas Lex und Moritz Lambrecht haben sicherlich für eine Qualitätssteigerung gesorgt. Einer Mannschaft, die in der vergangenen Saison bei Abbruch der Spiele den zweiten Platz belegt hat, darf auf jeden Fall einiges zugetraut werden.

Mit TuS Dotzheim und TSG Offenbach-Bürgel stehen zwei weitere Oberligisten hoch im Kurs, die bereits in der letzten Spielzeit weit oben in der Tabelle zu finden waren, ohne mit Drittliga-Aufsteiger ESG Gensungen/Felsberg Schritt halten zu können.

Nicht ganz so hoch sind die Erwartungen bei den anderen heimischen Teams. So kann die HSG Wettenberg aber darauf verweisen, in der vergangenen Saison eine sehr starke Rückrunde gespielt zu haben. Aber personelle Änderungen haben zur Folge, dass das von Trainer Axel Spandau ausgegebene Saisonziel, einstelliger Tabellenplatz, den Gegebenheiten trotz vielversprechender Zugänge Rechnung zu tragen scheint.

"Einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld" wünscht sich Matthias Wendlandt, Trainer der HSG Kleenheim-Langgöns, der vor allem mit den jungen Spielern weiterkommen, aber auch nicht in Schwierigkeiten geraten möchte.

Seit Montag steht mit der SG RW Babenhausen in der höchsten hessischen Klasse schon ein Absteiger fest. Die Südhessen meldeten alle vier Aktiventeams vom Ligabetrieb ab. Dazu gehören auch die Oberliga-Männer.

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