HFV präzisiert Empfehlungen

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(pm). Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat seine Orientierungshilfen für die Vereine für das Training in Corona-Zeiten in einer Mitteilung vom Montag aktualisiert.

Mit Bezug auf die von der Sportministerkonferenz verfassten Auslegungshinweise zum Infektionsschutzgesetz ergänzte der HFV nun die vom Landessportbund Hessen veröffentlichten Orientierungshilfen. Explizit verweist der HFV auf Regelungen für den Sport in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100: Für Personen ab Vollendung des 14. Lebensjahres (also bis maximal 13 Jahre) ist lediglich kontaktloser Individualsport alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands möglich - wozu aber auch individuelles Training im Fußball gehöre. Entscheidend sei die kontaktfreie Sportausübung und nicht die Sportart an sich.

Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres dürfen über die oben genannte Regelung hinaus kontaktlosen Sport im Freien in Gruppen von höchstens fünf Personen ausüben. Eine Aussage darüber, wie die Sportstätte beschaffen sein soll oder ob mehrere Gruppen auf einer Sportstätte zugelassen sind, enthält das Gesetz nicht. Der HFV empfiehlt aber eine klare Abgrenzung bei der gemeinsamen Nutzung von Sportplätzen, um Begegnungen verschiedener Gruppen zu vermeiden. Dies gelte übrigens auch für Zweiergruppen, die 14 Jahre oder älter sind.

Wichtig: Trainer müssen auf Anforderung des Gesundheitsamtes einen negativen Corona-Test vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder vollständig geimpft sein.

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