Schach

SC Heuchelheim im Halbfinale der Onlineliga

  • vonred Redaktion
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(pm). Derzeit ist die deutsche Schach-Onlineliga, die im Rahmen der Corona-Pandemie zum ersten Mal deutschlandweit ausgetragen wird, in vollem Gange.

Deutschlandweit meldeten sich 246 Mannschaften aus den unterschiedlichsten Schachvereinen für den Wettkampf an. Diese wurden entsprechend ihrer Spielstärke in acht Ligen eingeteilt. In jeder Liga wird nach einer Gruppen- und K.-o.-Phase ein Meister ermittelt.

Die Partien finden auf dem Schachserver "PlayChess" statt. Die Organisation durch den Deutschen Schachbund (DSB) verläuft dabei so realitätsnah wie möglich. Wie bei den regulären Ligaspielen am Brett gibt es eine fest gemeldete Spieleraufstellung und Mannschaftsführer, die den Partiestart in die Wege leiten und während des Spiels im Falle von Schwierigkeiten eingreifen können.

Nach einer sehr erfolgreichen Gruppenphase, aus der der SC Heuchelheim als Tabellenführer herausging, besiegte dieser in der Folge den SV Oberursel III im Viertelfinale.

Besonders erfolgreich war bisher Andreas Gruhn, der in fünf gespielten Runden insgesamt vier Punkte für Heuchelheim erreichen konnte; Rainer Schnecko sicherte der Mannschaft weitere vier Punkte aus sechs Partien.

Starker Nachwuchs

Auch der Heuchelheimer Nachwuchsspieler Lucas Coudsi überzeugte mit zwei Siegen aus drei Partien mit einem guten Schnitt und trug zum bislang erfolgreichen Abschneiden bei.

Im Halbfinale trifft der SC Heuchelheim auf den SC Erdmannhausen. Der Siegermannschaft jeder Liga winkt ein repräsentativer Pokal; ebenso erhält diese das Recht, in einer neuen Saison in der entsprechend nächsthöheren Liga anzutreten.

Insgesamt kommt der neue Online-Wettbewerb sehr gut bei den teilnehmenden Vereinen an. Es wird inzwischen im Verband darüber nachgedacht, auch unabhängig von der Corona-Pandemie in Zukunft weitere Spielzeiten auszutragen.

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