Hessenligist Watzenborn spielt sich locker ein

(jko) Drei Punkte konnte der Gießener SV am Doppelspieltag erkämpfen. Der Punktverlust gegen Breitenbach sei aus Sicht von Jürgen Boldt zwar "ein wenig ärgerlich. Aber es ist kein Beinbruch". Gleich zwei Siege feierte der NSC Watzenborn-Steinberg, der sich gegen Margretenhaun-Künzell mit 9:1 durchsetzte und im zweiten Spiel gegen Mittelbuchen mit 9:6 gewann.

Man freue sich nun auf Langenselbold. "Da müssen wir wahrscheinlich ohne unser vorderes Paarkreuz spielen. Wir werden unsere Rotation mit acht Spielern somit weiterhin durchführen", erklärte NSC-Kapitän Stefan Harnisch mit Blick auf das kommende Topspiel gegen den Ersten.

Gießener SV – TV Breitenbach 8:8: Das Spiel wurde Breitenbach zuliebe vorverlegt. So konnte der Gast mit Youngster Tom Schmidt, der nächste Woche bei den Deutschen Schülermeisterschaften startet, antreten und gleichzeitig mit dem stakren Gennadii Zakladnyi auftrumpfen. "In dieser Besetzung sind sie für alle Mannschaften schwer zu schlagen", erklärte Boldt. Dieter Buchenau/Gaber Elzaher und Igor Maruk/Harald Peschke punkteten für den GSV. Den einzigen Gegenpunkt in den Doppeln kassierten Jürgen Boldt/Erwin Becker. Im vorderen Paarkreuz wechselten sich Sieg und Niederlage zunächst ab, da Maruk und Elzaher gewannen, Buchenau dagegen in vier Sätzen verlor. Die folgenden vier Einzel gingen allesamt an die Gäste, sodass Breitenbach mit 6:4 in Führung lag. Die Wende leitete Buchenau ein, der mit 11:9 im fünften Satz siegte.

Elzaher und Boldt gewannen jeweils, doch das hintere Paarkreuz mit Becker und Peschke konnte nicht punkten, sodass das Abschlussdoppel die Entscheidung bringen musste. Buchenau/Elzaher sicherten nach über vier Stunden Spielzeit das Remis.

Gießener SV – 1.TTV Richtsberg 9:3: "Wir haben gegen Richtsberg eine sehr gute Leistung gezeigt. Schade war, dass das zwölfjährige Heuchelheimer Talent Adam Janicki nicht mitspielen konnte. Ihn hätte ich gerne gegen uns spielen gesehen", berichtete Boldt, der zudem Dieter Buchenau und Igor Maruk lobte, die im vorderen Paarkreuz gegen die starken Richtsberger Asenov und Domeika drei Siege feiern konnten. "Außerdem hat Gaber Elzaher sehr stark gespielt." Mit einer 2:1-Führung gingen die Weststädter aus den Doppeln, da sowohl Buchenau/Elzaher als auch Boldt/Becker gewannen. Maruk und Buchenau überzeugten ebenso wie Elzaher. Auch auf das hintere Paarkreuz war Verlass, da sowohl Becker als auch Peschke, der seinem vierzehnjährigen Gegner Linnenkohl beim 11:5, 11:5, 11:2 eine Lehrstunde erteilte, gewannen.

TTG Margretenhaun/ Künzell – NSC Watzenborn-Steinberg 1:9: "Unspektakulärer Pflichtsieg. Mehr als ein Einspielen für das Match gegen Mittelbuchen war das nicht", fasste Harnisch das Match zusammen. Lediglich er und Michael Wagner gaben ihr Doppel ab und ließen somit den Ehrenpunkt für die Gastgeber zu. Florian Müller/Janosch Schäfer und Jan Hartmann/Jakob Armbrüster gewannen ihre Doppel sicher. Harnisch und Müller waren ihren Gegnern klar überlegen und gewannen souverän in je drei Durchgängen. Hartmann, Schäfer und Armbrüster bauten die Führung auf 7:1 aus. Wagner musste im knappsten Match der Partie in den Entscheidungssatz, den er mit 11:2 für sich entschied, Müller machte alles klar.

NSC Watzenborn-Steinberg – SV Mittelbuchen 9:6: Es spielte dem NSC in die Karten, dass Torsten Kirchherr und Florian Müller mitwirken konnten. "Somit konnte ich in das mittlere Paarkreuz rücken. Dort waren Janosch Schäfer und ich eine Bank mit unseren vier Siegen", freute sich Harnisch. Mit 1:2 gingen die Pohlheimer aus den Doppeln. Lediglich das dritte Doppel Schäfer/Armbrüster konnte punkten.

Müller begann die Einzel mit einem Sieg, während Kirchherr hauchdünn verlor. "Das war ein Riesenspiel der beiden mit tollen Ballwechseln. Torsten hat superstark gespielt", lobte NSC-Mannschaftsführer Harnisch seine Nummer zwei. Die Mitte mit Harnisch und Schäfer brachte die 4:3-Führung, die Armbrüster sogar noch ausbauen konnte. Wagner musste den vierten Gegenpunkt zulassen und auch Müller konnte sein zweites Einzel nicht gewinnen. Kirchherr, Harnisch und Schäfer schraubten die Führung weiter in die Höhe. Armbrüster unterlag anschließend, doch Wagner revanchierte sich gegen Ruckelshausen mit einem Drei-Satz-Sieg für die Vorrundenniederlage.

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