Hessenderby als Vorbereitung auf das große Finale

(lad) Am Samstag (13 Uhr) steht für die Tennis-Damen 40 des TC Rot-Weiß Gießen bereits das letzte Auswärtsspiel in der Punktrunde der Regionalliga auf dem Programm, das die Universitätsstädterinnen nach Frankfurt zum TC Palmengarten führen wird. Im Gegensatz zu Gießen hat der als DM-Endrundenkandidat gehandelte Aufsteiger jedoch alle Meisterschaftschancen bereits verspielt und muss theoretisch sogar noch um den Klassenerhalt bangen.

(lad) Am Samstag (13 Uhr) steht für die Tennis-Damen 40 des TC Rot-Weiß Gießen bereits das letzte Auswärtsspiel in der Punktrunde der Regionalliga auf dem Programm, das die Universitätsstädterinnen nach Frankfurt zum TC Palmengarten führen wird. Im Gegensatz zu Gießen hat der als DM-Endrundenkandidat gehandelte Aufsteiger jedoch alle Meisterschaftschancen bereits verspielt und muss theoretisch sogar noch um den Klassenerhalt bangen.

"Die haben bislang eine sehr durchwachsene Saison gespielt und sich erst am letzten Spieltag gegen WR Stuttgart einen Klops erlaubt", verweist Gießens Mannschaftsführerin Katja Gröninger vor dem Hessenderby auf die überraschende 9:12-Niederlage der schwer berechenbaren Mainstädterinnen in der Vorwoche. Die Stärken des TC Palmengarten sind schnell aufgezählt: Die Tschechin Ilona Polakova, die in Einzel und Doppel noch ungeschlagen ist (und erst vier Spiele in den Einzeln abgeben musste), die Finnin Maija Suonpää-Oukka und Astrid Bilsing. Das Trio hat insgesamt erst ein einziges Einzel verloren und muss entsprechend auch vom Tabellenführer äußerst ernst genommen werden.

Die Schwächen hingegen liegen eindeutig auf den hinteren Positionen sowie im Doppel, wo bekanntermaßen Gießen sein großes Plus zu verzeichnen hat. Aufseiten der Rot-Weißen wird zudem die Tschechin Kamilla Allertova ihr Saisondebüt geben und damit die beruflich bedingten Ausfälle von Andrea Rolshausen und Monika Hahn, die ihre Achillessehnenprobleme auskuriert hat, kompensieren.

Rein theoretisch kann Gießen an diesem Spieltag sogar vorzeitig die Regionalligameisterschaft feiern und das Ticket für die DM-Endrunde buchen; erforderlich dafür wären allerdings ein 21:0-Sieg gegen Frankfurt sowie eine gleichzeitige und sehr unwahrscheinliche 0:21-Niederlage des Tabellenzweiten Doggenburg Stuttgart im Lokalderby gegen Weiß-Rot. Da dieses Konstrukt aber, wie erwähnt, sehr unwahrscheinlich ist, wird Gießen den Sekt wohl bis zum darauf folgenden "Endspiel" gegen Doggenburg am letzten Spieltag im Kühlschrank stehen lassen müssen. Dieser bevorstehende direkte Vergleich gegen die Schwäbinnen hat für Gießen andererseits den Vorteil, dass sogar eine Niederlage gegen Frankfurt zu verschmerzen wäre.

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