Hessenderby läutet Endspurt ein

  • vonAndreas Joneck
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(aj). Nur fünf Tage nach der Rückkehr von der erfolgreichen Champions-League-Dienstreise ins spanische Bilbao biegt der RSV Lahn-Dill am Wochenende auf die Zielgerade der Rollstuhlbasketball-Bundesliga ein. Auf die Wetzlarer wartet am Samstagabend um 19.30 Uhr in der August-Bebel-Sporthalle die Partie des 16. Spieltages, das Hessenderby gegen die Rhine River Rhinos Wiesbaden.

Bereits zweimal standen sich die beiden hessischen Erstligisten in diesem Jahr gegenüber. Einmal im Hinspiel Anfang November am Rhein, einmal im Pokal-Viertelfinale Mitte Dezember an der Lahn. Beide Duelle konnte der RSV Lahn-Dill klar für sich entscheiden, doch Anfang Februar kommen die Nashörner mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Mittelhessen.

Vier der letzten fünf Ligaspiele konnte die Mannschaft von Trainer Sven Eckhardt zuletzt gewinnen. Lediglich im Duell mit den Thuringia Bulls mussten sich die Kurstädter geschlagen geben, wenn auch nur mit 59:72. Zentrales Quartett im Spiel der Gäste aus Wiesbaden sind der Schweizer Maurice Amacher, der deutsche Nationalspieler Matthias Güntner, André Hopp und der Niederländer Gijs Even. Die vier Center steuern aktuell durchschnittlich zusammen gut 48 Punkte pro Begegnung für ihre Farben bei und sind damit die offensiven Schlüsselfaktoren im Spiel der Gäste.

Für den RSV stand Anfang der Woche zunächst die Erholung vom mit vier internationalen Spielen prall gefüllten Wochenende auf dem Programm, ehe das Trainerduo Janet McLachlan und "Co" Günther Mayer am Dienstagnachmittag zur ersten Trainingseinheit baten. Ab Samstag biegen Kapitän Michael Paye und Co. nun auf die Zielgerade der Hauptrunde ein.

Bereits für das Playoff-Halbfinale qualifiziert, stehen mit den Spielen am Samstag gegen Wiesbaden, am darauffolgenden Wochenende im belgischen St. Vith gegen die Roller Bulls und am 22. Februar zu Hause im Spitzenspiel gegen die Thuringia Bulls die entscheidenden Spiele an, wer am Ende die beste Ausgangsposition für die im "Best of three"-Modus ausgetragenen Playoffs ergattern kann. Die Rhine River Rhinos rangieren im dicht gedrängten Mittelfeld dabei aktuell auf Platz vier, schmale zwei Pluspunkte vor der Konkurrenz aus Hamburg, Rahden und Trier. Ein Erfolg beim daheim bisher ungeschlagenen RSV käme den Wiesbadenern am Samstag daher nicht ungelegen.

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