Bundesliga

Herbert lässt sich nicht in die Karten blicken

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Noch immer wirkt Gordon Herbert etwas angespannt. Die vergangenen Monate haben Spuren hinterlassen bei dem Kanadier. Nie zuvor in seinen insgesamt fast zehn Jahren als Cheftrainer der Frankfurt Skyliners dürfte er eine derart schwierige Phase durchgemacht haben – sowohl sportlich als auch menschlich. Erst, seitdem vor wenigen Wochen die Mannschaft umgekrempelt wurde, kehrt bei dem ehemaligen Basketball-Nationalspieler die Freude an der Arbeit langsam zurück. "Wir haben eine gute Truppe und wachsen als Team zusammen", sagt Herbert. Doch wirklich zufrieden wirkt er nach wie vor nicht. Und so reißen die Gerüchte nicht ab, der Meistertrainer von 2004 könnte die erfolgreichste Station seiner bisherigen Trainerlaufbahn zum Saisonende verlassen.

Noch immer wirkt Gordon Herbert etwas angespannt. Die vergangenen Monate haben Spuren hinterlassen bei dem Kanadier. Nie zuvor in seinen insgesamt fast zehn Jahren als Cheftrainer der Frankfurt Skyliners dürfte er eine derart schwierige Phase durchgemacht haben – sowohl sportlich als auch menschlich. Erst, seitdem vor wenigen Wochen die Mannschaft umgekrempelt wurde, kehrt bei dem ehemaligen Basketball-Nationalspieler die Freude an der Arbeit langsam zurück. "Wir haben eine gute Truppe und wachsen als Team zusammen", sagt Herbert. Doch wirklich zufrieden wirkt er nach wie vor nicht. Und so reißen die Gerüchte nicht ab, der Meistertrainer von 2004 könnte die erfolgreichste Station seiner bisherigen Trainerlaufbahn zum Saisonende verlassen.

Seine Vertrag in Frankfurt läuft im Sommer aus. Und dem Vernehmen nach überlegt der kanadische Verband, ihn als Nationaltrainer zu verpflichten. Schon einmal, im Februar 2018, hatte Herbert dort als Interimstrainer ausgeholfen. Nationaltrainer Roy Rana war damals verhindert, Herbert sprang in der WM-Qualifikation für zwei Spiele ein. Eine "große Ehre" sei es gewesen, befand der in Penticton im kanadischen Bundesstaat British Columbia geborene Herbert, der auch einen finnischen Pass besitzt und mit der Finnin Sari verheiratet ist. Als Spieler nahm er an Olympia 1984 und der WM 1986 teil – für Kanada.

Herbert, der am Samstag 60 Jahre alt wird, lässt sich nicht in die Karten blicken. "Ich habe seit drei, vier Monaten keinen Kontakt mehr zum kanadischen Verband gehabt", entgegnet der Coach auf die Frage, wie er seine Chancen beurteile. Mehr möchte er vorerst nicht sagen. Dass Herbert an dem Posten interessiert sein dürfte, liegt nahe. Er war noch nie Nationaltrainer. Nun lockt sein Heimatland. Am Mittwoch (20.30 Uhr) tritt er mit den Skyliners in Bamberg an. Eine weitere Niederlage würde die ohnehin kleinen Playoff-Chancen seiner Frankfurter schmälern. Harald Joisten

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