Basketball-Bundesliga

Herbert kommt nicht zurück

  • vonred Redaktion
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(tim). Dreimal hat Gordon Herbert bei den Frankfurt Skyliners angeheuert. Zwischen 2001 und 2004, in der Saison 2010/2011 sowie von 2013 bis 2019 coachte der 61-Jährige den Basketball-Bundesligisten. Eigentlich sollte der Kanadier im Sommer nach seiner einjährigen Auszeit wieder an der Seitenlinie stehen, doch daraus wird nichts. "Ich werde in der nächsten Saison nicht nach Frankfurt zurückkehren", sagte er.

Er wird weiter das kanadische Nationalteam betreuen und parallel einen Job in Europa oder in der NBA annehmen. Zuletzt arbeitete er dort bei den Brooklyn Nets als Berater. Zu den Gründen, warum er trotz eigentlich gültigen Vertrags, nicht noch einmal Trainer wird, wollte Herbert nichts sagen. Die Entscheidung steht offenbar schon seit Längerem fest. "Wir hatten einen Vertrag für die kommende Saison, der davon abhängig war, ob Gordie die kanadische Nationalmannschaft trainiert oder nicht", sagte Gunnar Wöbke, der geschäftsführende Gesellschafter der Skyliners. Ein paralleles Engagement als Klubtrainer und Nationaltrainer schlossen sowohl Wöbke als auch Herbert aus, als dieser vor einem Jahr die Stelle als Trainer im Stab der kanadischen Nationalmannschaft antrat und den Vertrag mit den Skyliners ruhen ließ. Den Job als Auswahltrainer wollte Herbert aber nicht aufgeben. Durch die Olympia-Verschiebung aufgrund der Coronavirus-Pandemie, konnte er sich noch nicht seinen Traum erfüllen, sein Land bei den Spielen in Japan zu coachen. Die Kanadier müssen dafür ein Qualifikationsturnier spielen.

Die Pflöcke für die Zukunft haben die Skyliners auch schon eingeschlagen: "Wir haben entschieden, dass Sebastian Gleim auch nächste Saison unser Headcoach bleibt", stellte Wöbke am Montag klar. Der 35-Jährige hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Frankfurt.

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