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Daniel Marx (l.) übernimmt bei den TSF zur Winterpause, Interimscoach Dominik Seel wird sein Co-Trainer. (fro)

Heimische Teams unter Zugzwang

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(fro). Auch in der Fußball-Gruppenliga schnüren die Spieler zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Fußballschuhe. Bereits heute Nachmittag sind die TSF Heuchelheim gegen den FSV Braunfels im Einsatz. Die SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen empfängt am Sonntag den FC Ederbergland II, während die FSG Wettenberg die SpVgg. Leusel zu Gast haben wird. Der MTV 1846 Gießen hatte seine Partie gegen die SG Waldsolms vorgezogen und befindet sich bereits in der Winterpause.

TSF Heuchelheim - FSV Braunfels (heute, 16 Uhr):Nach der 1:4-Niederlage beim Mitkonkurrenten VfL Biedenkopf sind die Aussichten bei den TSF auf den Klassenerhalt alles andere als rosig. Bei voraussichtlich fünf Absteigern und einem Rückstand von 15 Punkten können Andreas Klan und Co. das rettende Ufer allenfalls noch mit dem Fernglas sehen. An dessen Rand steht mit dem FSV Braunfels der heutige Gegner, sodass eine weitere Niederlage den Abstand weiter vergrößern würde. Im letzten Spiel unter der Führung von Interimstrainer Dominik Seel heißt das Ziel daher, sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu verabschieden. "Der FSV ist für uns noch halbwegs auf Schlagdistanz. Wir wollen noch ein paar Punkte holen, um etwas Boden gutzumachen. Man weiß nie, was am Ende der Saison durch Rückzüge anderer Vereine passieren kann", sagt Seel. Der Interimstrainer wird nach der Winterpause wieder als Co-Trainer tätig sein und möchte seinem künftigen "Chef" Daniel Marx die Ausgangslage etwas angenehmer gestalten. Paul Kottek steht erneut im Tor. Kevin Kaus kehrt zurück. Dennis Jost (Auslandsaufenthalt), Tobias Schmitt, Christian Hehn, Jan-Niklas Kolb und Daniel Mengeler (alle verletzt) fehlen.

SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen - FC Ederbergland II (Sonntag, 14 Uhr in Odenhausen/Lda.):Nach drei Niederlagen in Folge kommt die Abstiegszone für den Aufsteiger aus der Rabenau kurz vor dem Jahreswechsel bedrohlich nahe. Der Vorsprung der Elf von Trainer Frederik Weinecker vor dem Fünftletzten aus Biedenkopf beträgt gerade einmal zwei Punkte. "In dieser ausgeglichenen Liga müssen wir mit einem positiven Ergebnis in die Pause gehen. Dazu müssen wir den Heimvorteil und den tiefen, schwer bespielbaren Platz zu unseren Gunsten nutzen", sagt Weinecker. Marcel Krieb (beruflich verhindert), Johannes Krug (Meniskus) und Heinz Stehle (verletzt) fehlen. Der Einsatz von Kian Feriduni ist fraglich, Daniel Pfeiffer ist wieder dabei.

FSG Wettenberg - SpVgg. Leusel (Sonntag, 14.30 Uhr in Launsbach):Nach einem guten Saisonstart musste die FSG einer in dieser Form nicht zu kompensierenden Verletztenmisere Tribut zollen. Nach zehn Spielen in Folge ohne Sieg wird der Aufsteiger auf alle Fälle auf einem der drei sicheren Abstiegsränge überwintern. Der Rückstand zu einem sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt für die Elf von Trainer Bastian Panz bereits zehn Punkte. "In der Hinrunde haben wir mit Glück und Geschick mit 2:1 in Leusel gewonnen. Die Caliskan-Elf tut sich gegen Teams aus dem unteren Drittel schwer und hat seine letzten vier Auswärtsspiele verloren. Diesen Strohhalm werden wir zu ergreifen versuchen. Wir wollen die SpVgg. früh attackieren", sagt Panz. Patrick Leibold-Meid, Andrée Heimer, Florian Valentin, Leon Mattig (alle verletzt), Paul Reger, Marvin Maesser und Leo Blumrich (alle Studium) fehlen. Sydney Ottah und Maximilian Fries kehren zurück.

Mit dem 6:0-Erfolg über den VfB Wetter stellte die Elf von Trainer Ertac Caliskan einmal mehr ihre Heimstärke unter Beweis. Auf fremden Plätzen blieben die Grün-Weißen viermal in Folge punktlos. "Die Leistung gegen den VfB war nah an meiner Vorstellung vom Fußball. Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen. Der Weg in dieser verrückten Liga nach unten ist genauso weit wie der Weg nach oben. Daher wollen wir agieren und nicht reagieren", sagt Caliskan. Der Gästetrainer kann bis auf Dominik Götze (Urlaub) aus dem Vollen schöpfen.

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