Alec Metsch überzeugte beim 6:6 seines Post-SV Gießen. Er gewann gegen die beiden Spitzenspieler aus Utrichshausen. FOTO: SE
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Alec Metsch überzeugte beim 6:6 seines Post-SV Gießen. Er gewann gegen die beiden Spitzenspieler aus Utrichshausen. FOTO: SE

Heimische Teams mit langem Atem

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). Von ihren Gästen jeweils unentschieden trennten sich in der Tischtennis-Verbands- liga die beiden heimischen Mannschaften, die am zurückliegenden Wochenende im Einsatz waren. So gingen am Freitagabend Aufsteiger Post-SV Gießen und der SV Uttrichshausen nach knapp drei Stunden Spielzeit mit einem 6:6 auseinander. "Wir haben vor allem dank der Unterstützung der Zuschauer jedes Fünf-Satz-Spiel gewonnen", freute sich Post-Kapitän Simon Burkhardt über den Einsatz des "siebten Mannes". Bei nunmehr 3:5 Punkten liegen die "Postler" auf dem sechsten Tabellenplatz.

Dreieinhalb Stunden dauerte die Partie am Samstag zwischen dem NSC Watzenborn-Steinberg II und dem FV Horas aus Fulda. Nach dem 6:6 bekleiden die Pohlheimer bei 1:3 Punkten den vorletzten Rang, haben aber deutlich weniger Spiele ausgetragen als die meisten anderen Mannschaften der Liga. Nicht im Einsatz waren am zurückliegenden Wochenende die TSF Heuchelheim, die bei 6:0 Punkten hinter dem punktgleichen TTC Fulda-Maberzell auf dem zweiten Platz zu finden sind.

Post-SV Gießen - SV Uttrichshausen 6:6:"Für den angestrebten Klassenerhalt sollte es unbedingt der Sieg sein", beschreibt Simon Burkhardt die Erwartungshaltung vor der Partie, räumte aber hinterher ein: "Ein Unentschieden, das die Mannschaft und Zuschauer gemeinsam erkämpft haben." Die Gießener durchlebten in dieser Partie ein Wechselbad der Gefühle. "Wir haben vorn beide Spiele gewonnen", berichtet Burkhardt, der Thomas Kapusta mit 3:2 das Nachsehen gab, Alex Metsch besiegte Alexander Kimpel mit 3:1 und Kapusta im zweiten Durchgang mit 3:2. Burkhardt zog in seinem zweiten Spiel gegen Kimpel mit 1:3 den Kürzeren. 3:1 lautete die Bilanz im vorderen Paarkreuz. In der Mitte holte lediglich Nahom Tewelde mit dem 3:2 gegen Philipp Breitenbach einen Zähler für den Post-SV. Zuvor hatte Tewelde gegen Christian Malkmus mit 1:3 verloren. Leer ging Andreas Schmalz (1:3 gegen Breitenbach, 0:3 gegen Christian Malkmus) aus. Im hinteren Paarkreuz unterlag Marco Morsch jeweils mit 1:3 gegen Frank Frischborn und Rafael Malkmus. Dafür kam Jannik Bäumler zu zwei Siegen: 3:0 gegen Rafael Malkmus, 3:1 gegen Frischkorn. Spieler des Abends aufseiten der Gießener: Alec Metsch, der im vorderen Paarkreuz die beiden Spitzenspieler der Gäste besiegte, und Jannik Bäumler, der unter großen Druck zweimal punktete.

NSC Watzenborn-Steinberg II - FV Horas 6:6:"Es gab viele enge Spiele, aber ich denke, es war unter dem Strich ein verdienter Punkt für uns", berichtet NSC-Mannschaftsführer Tom Domicke. Dabei war die Bilanz in allen Paarkreuzen ausgeglichen. So setzte sich vorn Felix Stallmach gegen Michael Schneider mit 3:1 durch, wobei der Fuldaer den vierten Satz verletzungsbedingt abschenkte. Im zweiten Durchgang unterlag Schneider dem NSC-Spieler Tim Neuhof mit 2:3. Neuhof hatte zuvor gegen Sebastian Oehlmann eine 1:3-Niederlage bezogen. Oehlmann gewann später gegen Stallmach mit 3:0.

Im mittleren Paarkreuz gewannen die Watzenborner Kevin-Falco Krendl und Martin Richter gegen Dr. Christian Ackermann bzw. Tobias Schramm jeweils mit 3:2, hatten zuvor gegen Schramm bzw. Ackermann mit 0:3 das Nachsehen. Dr. Bernd Commerscheidt (3:0 über Carlo Garweg, 1:3 gegen Nicolas Röttgen) und Thomas Domicke (2:3 gegen Röttgen, 3:2 gegen Garweg) holten im hinteren Paarkreuz jeweils einen Punkt für ihren NSC, sodass sich bei den Pohlheimern jeder Spieler einmal in die Siegerliste eintragen konnte. Bemerkenswert: Vier der fünf Fünf-Satz-Spiele entschieden die Gastgeber für sich.

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