Das heimische Duo geht leer aus

(ms/-) Leer gingen am vergangenen Wochenende die heimischen Vertreter in der A-Junioren-Hessenliga aus. Der VfB 1900 Gießen verlor in seinem ersten Punktspiel nach der Winterpause unglücklich gegen den FSV Frankfurt mit 0:1, die TSG Wieseck indes präsentierte sich beim 1:5 in Ober-Roden in einem desolaten Zustand. Die TSG hat aber bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, wenn das Stadtderby beim VfB 1900 Gießen auf dem Spielplan steht.

(ms/-) Leer gingen am vergangenen Wochenende die heimischen Vertreter in der A-Junioren-Hessenliga aus. Der VfB 1900 Gießen verlor in seinem ersten Punktspiel nach der Winterpause unglücklich gegen den FSV Frankfurt mit 0:1, die TSG Wieseck indes präsentierte sich beim 1:5 in Ober-Roden in einem desolaten Zustand. Die TSG hat aber bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) die Möglichkeit zur Wiedergutmachung, wenn das Stadtderby beim VfB 1900 Gießen auf dem Spielplan steht.

VfB 1900 Gießen - FSV Frankfurt 0:1 (0:0): Bereits in der fünften Minute hatte Dechert mit seinem Freistoß Pech, als zunächst der aufmerksame Gäste-Keeper seinen Schuss gerade noch abwehren konnte, den Abpraller setzte der Mittelfeldakteur knapp am Tor vorbei. Im Laufe des Spiels versuchten die Frankfurter ihr Kombinationsspiel aufzuziehen, doch Gießen machte geschickt die Räume zu, so dass es zur Pause beim 0:0 blieb.

Auch in der zweiten Halbzeit stand den VfB-1900-Jungs das Glück nicht zur Seite. Erben erkämpfte sich in der 56. Minute den Ball, zog sofort von der Strafraumlinie ab, doch ein FSV-Spieler konnte sich gerade noch in den Schuss werfen. Auch Dechert hatte mit seinem Freistoß in der 61. Minute kein Glück, als der Ball knapp über den Querbalken strich. Besser machten es da die Gäste, als nach einer Ecke ein Akteur am langen Pfosten frei zum Schuss kam und zum 1:0 für seine Farben verwandelte. Fast im Gegenzug der Ausgleich, als Mohr auf Herget durchspielte, er diese etwas zu kurz gespielte Vorlage knapp am Tor vorbeizog. In der 69. Minute hätte Erben eine Ecke einköpfen können, doch er brachte nicht genügend Druck hinter den Ball. Der VfB 1900 forcierte seine Bemühungen. Mohr tankte sich auf der linken Seite durch, passte nach innen, fand aber keinen Abnehmer. Bei dieser Aktion in der 70. Minute verletzte sich Mohr schwerwiegender, so dass er von Celik ersetzt werden musste. Der FSV tat jetzt nur noch das Nötigste, wartete auf Abspielfehler des Gegners und kam dadurch noch zu Möglichkeiten, die aber entweder vergeben oder von Torhüter Faust vereitelt wurden. Letzten Endes verwaltete der Gast den Vorsprung bis zum Ende. "Unsere sehr gute Einstellung wurde leider nicht belohnt", meinte ein enttäuschter VfB-1900-Trainer Peter Antschischkin.

VfB 1900 Gießen: Faust; Fink, Herget (77. Rehnelt), Ott, Yildirim, Kanschat (56. Degl), Siegel, Dechert, Mohr (71. Celik), Erben, Trivilino (75. Kruff).

TS Ober-Roden - TSG Wieseck 5:1 (2:1): Zu Beginn des Spiels war es noch ausgeglichen. Dann in der 20. Minute musste die TSG das 0:1 quittieren. In der Folgezeit konnte Ober-Roden sich Vorteile erspielen und kontrollierte das Spiel. Jedoch gelang der TSG in der 26. Minute nach einem Foul an Iyasere das 1:1, als Schadeberg einen Freistoß aus 16 Metern ins Tor schoss. Eine Minute später hatte dann noch Mötz die Gelegenheit, das 2:1 zu schießen, jedoch ging der Ball am Tor vorbei. Doch das 1:1 und diese Chance gaben der TSG keine Sicherheit - und Ober-Roden kam jetzt noch besser ins Spiel. Der verdiente Lohn war das 2:1 nach 39 Minuten für die Gastgeber.

Was in der zweiten Halbzeit passierte, war kaum zu erklären, bei der TSG ging nichts mehr. Keine Kompaktheit, undiszipliniertes Spiel in der Defensive und mangelnde Laufbereitschaft machten es den Gastgebern leicht. Prompt fiel nach 47 Minuten das 3:1. Ober-Roden kam weiter zu Torchancen. In der 71. Minute dann die Entscheidung. Wieder nach einem Ballverlust schlossen die Hausherren den Konter mit dem 4:1 ab, ehe Ober-Roden in der Schlussminute das Ergebnis noch auf 5:1 schraubte.

"Die Niederlage geht völlig in Ordnung. Besonders die zweite Halbzeit war mit Abstand die schlechteste Leistung, die wir in dieser Saison gebracht haben", erklärte TSG-Trainer Daniyel Bulut.

TSG Wieseck: Nigbur; Celiksoy, Pitz, Lotz (20. Taskin), Braun (53. Kandia), Leib (73. Golafra), Vural, Schadeberg, Mötz (76. Schneider), Iyasere, Winter.

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