Heidelberg steigt in BBL auf

  • Wolfgang Gärtner
    vonWolfgang Gärtner
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(gae). Die Verantwortlichen der Basketball-Pro A haben am Montag bei einer Sondertagung eine Entscheidung bezüglich der Playoff-Gruppe 2 getroffen. Aufgrund der behördlichen Quarantäneanordnungen für die Panthers Schwenningen sowie die Eisbären Bremerhaven ist es nicht möglich, die restlichen Gruppenspiele in der Playoff-Gruppe 2 der 2. Basketball-Bundesliga bis zum in der Spiel- und Veranstaltungsordnung definierten Ende der Gruppenphase (9.

Mai 2021) nachzuholen. Daraus resultiert, dass die aktuell entfallenen Spiele nicht mehr ausgetragen werden. Durch die behördliche Quarantäneanordnung der VfL Kirchheim Knights kann auch das Entscheidungsspiel um Platz eins gegen die MLP Academics Heidelberg nicht mehr gespielt werden. Damit beendet Heidelberg (als Tabellenerster) und Kirchheim Knights (als Rangzweiter) die Gruppenphase punktgleich.

Die Heidelberger sind Erster der Playoff-Gruppe 2, mit 3:1-Siegen und sechs Wertungspunkten. Durch die coronabedingt ausgefallenen Spiele haben sie nur vier Spiele absolviert, wohingegen die punktgleichen Kirchheimer fünf Spiele absolviert haben. Laut Spiel- und Veranstaltungsordnung §73 wird bei wertungspunktgleichen Mannschaften die Mannschaft mit geringerer Anzahl an durchgeführten Spielen besser platziert. Somit ziehen die Heidelberger in das Finale um die Pro-A-Meisterschaft ein und sichern sich die sportliche Qualifikation für die Teilnahme an der Bundesliga. Eine Lizenz haben sie bei der BBL beantragt. In der Playoff-Gruppe 1 haben sich bekanntlich die Bayer Giants Leverkusen durchgesetzt und für das Pro-A-Finale qualifiziert. Da die Leverkusener aber bei der BBL keine Lizenz beantragt haben, wird sportlich aus der Pro A nur Heidelberg aufsteigen. Damit wäre die Möglichkeit gegeben, dass die BBL ein Wildcardverfahren eröffnet.

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