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Der TTC Wißmar geht mit folgenden Spielerinnen in der Oberliga an den Start (v. l.): Annette Kreiling, Karolin Schäfer, Céline Kreiling, Paulina Hauf, Christine Prell, Theresa Neumann und Alisa Dietz; es fehlen Yu Neuhof sowie Emily Stanko.

Hauptsache wieder spielen

  • VonDietmar Kelkel
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Start frei in die neue Tischtennis-Saison der Frauen. Die heimischen Vereine sind gut aufgestellt und peilen durch die Bank weg Platzierungen im vorderen Mittelfeld an. Spektakuläre Neuzugange gab es keine.

In der Frauen-Oberliga ist mit dem TTC Wißmar der klassenhöchste Verein notiert. Die TSF Heuchelheim sind in der Hessenliga vertreten und stellen in der Bezirksoberliga noch ein zweites Team vor. Die Frankenbacher Spvgg. hat wie gehabt ihre sportliche Heimat in der Verbandsliga.

TTC Wißmar hofft auf reguläre Saison

Beim Frauen-Oberligisten TTC Wißmar bleibt alles beim Alten. »Außer, dass wir eine zweite Damenmannschaft gemeldet haben und so die jungen Spielerinnen Ersatz in der Oberliga spielen können, was sie bei einer Meldung in der Hessenliga der weiblichen Jugend laut Wettspielordnung nicht gedurft hätten«, erklärte Vorsitzender Steffen Kreiling.

Über Meisterschaftsfavoriten hat sich Kreiling keine Gedanken gemacht. Er wünscht sich einfach, dass die Runde einigermaßen durchlaufe und es schöne Spiele gebe. Was Corona im Herbst betrifft, befürchtet er, es könnte nach der Bundestagswahl weitere Einschränkungen geben wie beispielsweise nur noch 2G. »Das würde unsere Mannschaft nicht betreffen, aber vielleicht einige Zuschauer«, die hoffentlich zu allen Spielen zugelassen werden. Ohne sie mache es einfach keinen Spaß, wenn die Halle so gut wie leer sei.

»Ich finde die 3G-Regel passend, nicht nur für die Zuschauer, sondern für alle Personen in der Halle. Nach den aktuellen Verordnungen ist dies ja auch hessenweit so und bleibt auch hoffentlich möglichst lange, damit wir einen einigermaßen geregelten Spielbetrieb hinbekommen«, meinte Steffen Kreiling.

»Wir freuen uns, dass es wieder los geht und hoffen, dass die Runde durchgespielt werden kann. Das neue Bundes-Spielsystem kommt uns wahrscheinlich nicht so zugute, wir sahen bei den Vergleichen unseres hinteren Paarkreuzes gegen das vordere im letzten Durchgang des Werner-Scheffler-Systems immer ganz gut aus, da wir sehr ausgeglichen besetzt sind und niemand leistungsmäßig abfällt. Diese Begegnungen fallen mit dem neuen System leider weg, sodass jede Spielerin nur noch zwei Einzel spielt.«

Seit Ende Mai trainieren die Mannschaften regelmäßig zweimal die Woche. Das Training laufe wie zuvor zusammen mit den Herren und zusätzlich der zweiten Damenmannschaft und den Spielern der Hessenliga der männlichen Jugend. »Wir richten uns konsequent nach den Verordnungen und Empfehlungen des Lande und des Kreises, so hatten wir für unseren Trainingsbetrieb die 3G-Regelung schon die ganze Zeit seit Wiederaufnahme unseres Trainings.«

Aufgebot, TTC Wißmar: Yu Neuhof (1829), Alisa Dietz (1759), Céline Kreiling (1710), Karolin Schäfer (1587), Christine Prell (1554), Theresa Neumann (1540), Paulina Hauf (1530), Emily Stanko (1449).

Heuchelheim mit neuer Nummer eins

Die Frauen-Hessenliga Nord-Mitte geht mit zehn Mannschaften in die neue Saison. Die TSF Heuchelheim starten am 18. September mit einem Heimspiel gegen den Sportclub Niestetal II in die Runde. »Wir sind in diesem Jahr in der komfortablen Situation, mit sechs Spielerinnen an den Start zu gehen, und haben mit Maria Franz vom TTSV Tannenberg einen tollen Neuzugang als neue Nummer eins. Auch unser Eigengewächs Solveig Ehrt rückt in die Mannschaft«, berichtet Spielführerin Christine Lenke. Es werde je nach Gegner rotiert. Saisonziel sei wie immer, viel Spaß zu haben. »Doch an oberster Stelle steht allerdings die Hoffnung, dass wir eine halbwegs normale Runde spielen können und Corona kaum eine Rolle spielt.«

TSF Heuchelheim: Maria Franz (1612), Jasmin Hahn (1596), Christine Lenke (1503), Luisa Kristin Heuser (1492), Stephanie Seibert (1435), Solveig Ehrt (1398).

Frankenbach setzt auf Klassenerhalt

Für die Runde der Frauen-Verbandsliga Mitte haben lediglich sieben Teams gemeldet. Die Spvgg. Frankenbach geht unverändert in die Runde. »Für uns geht es immer nur darum, die Klasse zu halten. Topfavorit ist natürlich der TTC Salmünster II. Gespannt sind wir, ob coronabedingt die Runde wieder unterbrochen werden muss«, sagt Spielführerin Julia Findt.

Spvgg. Frankenbach: Jessica Blahusch (1520), Susanne Herritsch (1449), Julia Findt (1398), Kathrin Wack (1368), Nicole Schmdit (1361), Birgit Wack (1131), Ann-Katrin Schneider (1037), Sarah-Christine Alt (993), Leonie Reinhardt (935).

Diesmal ohne Personalsorgen

Auch in der Bezirksoberliga gibt es nur sieben Mannschaften. »Wir spielen wie in der Vorsaison mit Meike Schmidt, Linda Beukemann, Nicole Aeberhard und Melanie Ehrt. Samira Safabakhsh wird als Neuzugang - sie hat in Heuchelheim das Spielen gelernt - unsere Mannschaft verstärken. Zur Ergänzung wird Kira Aeberhard aus der Jugend-Hessenliga Einsätze bekommen«, teilt die Heuchelheimer Spielführerin Melanie Ehrt mit. Ihr Team sei gut aufgestellt und alle hoffen auf einen Platz weit vorne. »Diesmal sollte auch zu keinen Engpässen kommen, da wir nicht wie im vergangenen Jahr permanent Ersatz für die erste Damenmannschaft stellen müssen.«

TSF Heuchelheim II: Melanie Ehrt (1411), Meike Schmidt (1409), Nicole Aeberhard (1376), Linda Beukemann (1346), Nadine Bernhardt (1283), Samira Safabakhsh (1271), Kira Aeberhard (1199).

Luisa Christin Heuser steht für die TSF Heuchelheim an der Platte.

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