Hartmann schießt Lollar ins Finale

  • vonMartin Ziehl
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(maz). Bei widrigen Wetterverhältnissen hatte das erste Halbfinale des Frauenfußball-SWG-Pokals 2019/20 am Mittwoch in Kleinlinden einiges an Spannung zu bieten. Dabei standen sich Verbandsligist TSV Klein-Linden und Hessenligist Eintracht Lollar auf dem Kunstrasen an der Pfingstweide gegenüber. Am Ende siegte der Gast durch das Tor von Spielführerin Lea Hartmann knapp mit 3:2 (2:2).

Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem Hannah Wudy schon nach 120 Sekunden die Gästeführung markierte. Doch die Elf von TSV-Spielertrainerin Janin Hocker ließ sich nicht beirren, was Kira Lein nach Vorarbeit von Susanne Seelbach zum 1:1 nutzte (15.). Nur zwei Minuten später donnerte Eintracht-Kapitänin Hartmann einen Freistoß an die Latte. Im weiteren Verlauf wurde die Hocker-Elf stärker, und Seelbach zirkelte einen Freistoß in den Winkel zum 2:1 (29.). In der Lindener Druckphase klärte Jessica Viehmann auf der Linie. Kurz vor der Pause fing sich Lollar, und Hartmann krönte ein Solo mit dem 2:2 (44.).

Das Lindener Team kam stark aus der Kabine, doch Eintracht-Torfrau Laila Koch konnte sich mit großartigen Reflexen beweisen und hielt die Gäste im Rennen. Nach einer guten Stunde rissen die Gäste aus Lollar das Spiel an sich, und fortan konnte TSV-Keeperin Maren Sievert ihr Können unter Beweis stellen. Mehrfach klärte sie gegen Jaqueline Wagner, jedoch wäre sie beim zweite Lattentreffer von Wudy aus 25 Metern machtlos gewesen. Lollar blieb dran. Nach einem langen Ball von Lorena Preiß krönte Hartmann drei Minuten vor Schluss die Energieleistung der Gäste mit dem Siegtreffer.

Eintracht-Coach Peter Antschischkin, im Vorjahr noch Trainer in Kleinlinden, freute sich, dass seine Spielerinnen ihm den Sieg geschenkt hatten. Er fand zudem lobende Worte für den TSV. "In der ersten Hälfte war der TSV richtig gut. Unser Kurzpassspiel war kaum möglich. Am Ende haben wir es aber mehr gewollt", bilanzierte Antschischkin.

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