Hanning zögert mit Kandidatur

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(dpa). Der wohl mächtigste Mann des deutschen Handballs strebt nun auch auf höchster europäischer Ebene nach Einfluss. Als Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) hört Bob Hanning in wenigen Monaten auf, an diesem Freitag könnte der 53-Jährige in Wien den nächsten Funktionärsjob bekommen. Beim Kongress des europäischen Verbandes EHF geht Hanning als einer von insgesamt zwölf Kandidaten für die einflussreiche Exekutive ins Rennen.

Wird Hanning gewählt, regiert er für die nächsten vier Jahre im tonangebenden EHF-Gremium mit. Das Problem: Es sind nur drei Positionen in Europas Handball-Regierung neu zu besetzen. Und vor der Wahl in der österreichischen Hauptstadt sind noch viele Fragen offen. Wenige Stunden vor Beginn des Kongresses ist plötzlich sogar unklar, ob Hanning sich wie geplant tatsächlich zur Wahl aufstellen lässt.

“Es bedarf noch vieler Gespräche. Im Anschluss daran werde ich mich in Rücksprache mit dem DHB und der Liga erst entscheiden, ob ich mich zur Wahl aufstellen lasse„, sagte Hanning am Donnerstag. “Viele Länder aus verschiedenen Regionen beanspruchen Positionen. Es muss ausgewogen sein„, sagte Hanning. Für den deutschen Handball jedenfalls hätte eine Wahl Hannings große Bedeutung. Neben Hanning bewirbt sich auch DHB-Vorstandschef Mark Schober für einen Posten. Die Wahlen der insgesamt 53 zu vergebenden Ämter sollen alle an diesem Freitag stattfinden.

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