Hanika durch einen Konkurrenten gestoppt

(pm) Der Paddelclub Wißmar ging mit fünf Nachwuchskanuten bei den offenen thüringischen Wildwasserkanuslalom-Meisterschaften auf einem Seitenkanal der Unstruth bei Sömmerda an den Start, wobei Leon Hanika dieses Rennen als Vorbereitung für die deutsche A-Schülermeisterschaft, die am 19/20. Juni in Neuss am Wiesenwehr stattfindet, in Angriff nahm.

Die acht Jahre alte Tami Benecke startete als Erste in der Klasse der weiblichen Schüler, Kajak C. Für diese jüngsten Kanuten gibt es Streckenerleichterungen, das heißt, sie brauchen nicht alle vorgegebenen Tore zu durchfahren, damit sie den schwierigen Slalomparcours überhaupt bewältigen können. Tami Benecke meisterte die schwierigen Passagen gekonnt und kam zur Freude der Wißmarer Verantwortlichen ohne Kenterung ins Ziel, wobei sie den elften Platz belegte.

Ihr zehnjährige Bruder Justin Benecke startete in der Klasse der männliche Schüler, Kajak B, ohne Streckenerleichterung. In Abstimmung mit dem Trainer wurden vierschwierige Tore ausgelassen die jeweils 50 Strafsekunden bedeuteten, aber auch Justin kam ohne Kenterung ins Ziel und belegte im großen Feld der Schüler B den 35. Platz. Im gleichen Rennen startete auch Lars Neeb, der ebenfalls zwei Tore ausließ und im Endergebnis einen zufrieden stellenden 25. Platz erreichte. Maybrit Giessler startete in der Klasse der weibliche Schüler, Kajak A. Trotz einiger Torstabberührungen, die Strafsekunden bedeuteten, belegte sie einen für sie guten 13. Platz..

Leon Hanika startete im Feld der männlichen Schüler, Canadier A. Dieses Rennen sollte die Generalprobe für die deutschen Schüler-A-Meisterschaft sein. Im Teilnehmerfeld von 28 Starternsollte ein realistischer Platz unter den ersten zehn herausspringen. Beherzt, sicher und mit guter Technik durchfuhr Leon Hanika den schwierigen Stangenparcours fehlerfrei, war aber so schnell unterwegs, dass er fünf Tore vor dem Ziel den 45 Sekunden vor ihm gestarteten Kanuten einholte. Dieser machte an der schwierigen Aufwärtspassage keinen Platz, und so büßte der Wißmarer durch diese Behinderung zwischen zehn und 15 Sekunden an Fahrzeit ein. Da Leon Hanika noch zwei Mannschaftsläufe zu bestreiten hatte, wurde auf einen Nachstart verzichtet, und mit 20 Sekunden Abstand auf den Sieger aus Halle belegte der Wißmarer den für ihn enttäuschenden zwölften Platz.

Im anschließenden Mannschaftsrennen sollte es aber ein Happy End geben. Hanika startete in einer Renngemeinschaft, durchfuhr den Parcours wieder fehlerfrei und konnte die favorisierten Mannschaften aus Halle, Leipzig und Augsburg auf die Plätze verweisen und mit der Renngemeinschaft den ersten Platz belegen.

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