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Auch in diesem Jahr führt Lindens Jan Nober (am Ball) seine MSG um Kreisläufer Simon Semmelroth (r., vorne) wieder ins eigene, hochkarätig besetzte Vorbereitungsturnier, den Linden-Cup. Auch die SG Kleenheim – hier mit Christian Keil (6) und Micha Wiener (r., hinten) – ist wieder mit dabei und tritt in der Regionalgruppe an.

Handball-Hochkaräter in der Stadthalle Linden

(fk) Damit das Jubiläum zur 25. Auflage des Linden-Cups der Sparkasse Gießen in diesem Jahr zu einem wahren Handball-Fest werden kann, hat Organisator Ulrich "Uli" Lepper bereits im November angefangen, das Teilnehmerfeld zusammenzustellen.

Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. Und nach einem Blick auf die Starterliste des traditionell hochkarätig besetzten Vorbereitungsturniers, das vom kommenden Montag an bis zum Samstag in der Stadthalle Linden stattfinden wird, lässt sich sagen: Auch in diesem Jahr hat die veranstaltende MSG Linden ganze Arbeit geleistet. Die mittelhessischen Handball-Fans dürfen sich auf spannende und brisante Duelle freuen.

Wie schon in den letzten Jahren wird es erneut eine Bundesliga- und eine Regionalgruppe geben, in denen je vier Mannschaften im Modus jeder gegen jeder antreten werden. In der Bundesliga-Gruppe gehen neben den beiden heimischen Vertretern HSG Wetzlar (1. Liga) und TV 05/07 Hüttenberg (2. Liga) auch der SC Magdeburg sowie die MT Melsungen (beide 1. Liga) an den Start, die sich nach dem Ausfall des Sparkassen-Handballcups in diesem Jahr nach einem neuen Vorbereitungsturnier umsehen musste.

Viel internationales Flair

"Neben der HSG Wetzlar bin ich immer auf der Suche nach zwei weiteren Bundesligisten. Das ist jedes Mal eine sehr schwierige Aufgabe bei der Menge der Turnierangebote in Deutschland", sagt Uli Lepper, dessen Ergebnis harter Arbeit sich sehen lassen kann.

Stars wie Viktor Szilagyi (BHC), Steffen Fäth (Wetzlar) oder Carsten Lichtlein (Gummersbach), die zuletzt besonderes Flair in die Stadthalle gebracht haben, werden ebenbürtig vertreten. Mit dabei sind die deutschen Europameister Johannes Sellin (Melsungen) und Finn Lemke (Magdeburg) sowie internationale Größen wie Robert Weber, Patrik Fahlgren oder Marko Bezjak. Von Interesse ist sicherlich auch die Rückkehr der Müller-Zwillinge Philipp und Michael oder die des Holzheimers Timm Schneider.

"Klar freue ich mich darauf, mal wieder in Linden zu spielen. Die Atmosphäre in der Halle ist besonders. Und schließlich kennen wir ja noch viele Leute aus der Region", sagt Melsungens Michael Müller, einst Kapitän der HSG Wetzlar.

Freuen darf man sich sicherlich auch auf die diesjährigen Neuzugänge der HSG, die sich fast traditionell beim Linden-Cup erstmals den hiesigen Fans in Duellen auf Augenhöhe präsentieren. Mit Philipp Pöter, Philipp Weber, Stefan Kneer, Anton Lindskog, Kristian Björnsen und Benjamin Buric gibt es derer sechs – der siebte "Neuzugang", Eigengewächs Fabian Kraft, ist im heimischen Raum bestens bekannt.

In der Regionalgruppe gehen derweil die gastgebende MSG Linden (Landesliga) sowie die drei Oberligisten HSG Wettenberg, HSG Wetzlar U 23 und Titelverteidiger SG Kleenheim an den Start. Drei starke Konkurrenten für die MSG, die in diesem Jahr mit ihrem neuen Trainer Mario Weber den Angriff auf die Tabellenspitze von Hessens zweithöchster Spielklasse starten will. Das eigene Turnier kann somit eine echte Standortbestimmung sein, auch wenn der Start des Ligabetriebs Mitte September noch ein ganzes Stück entfernt ist.

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Eintrittspreise: Mo. bis Fr.: Erwachsene 8 Euro, Schüler/Studenten 4 Euro. Sa.: Erwachsene 10 Euro, Schüler/Studenten 5 Euro. Dauerkarte (erhältlich ab Mo. an der Abendkasse): Erwachsene 30 Euro, Jugendliche: 15 Euro.

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