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Hambüchen traurig über KTV-Bundesliga-Rückzug

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Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen ist traurig und enttäuscht über den angekündigten Rückzug seines Vereins KTV Obere Lahn aus der Turner-Bundesliga. "Es ist bitter, dass die KTV in dieser Konstellation nicht mehr weitermacht. Vor allem ist es schade, dass dieses Thema so spät kommuniziert wurde. Sonst hätte man über eine Neugründung des Teams in Wetzlar oder eine Fusion mit der Siegerländer KV nachdenken können", sagte Hambüchen am Freitag – zwei Tage nach der Ankündigung der KTV Obere Lahn.

Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen ist traurig und enttäuscht über den angekündigten Rückzug seines Vereins KTV Obere Lahn aus der Turner-Bundesliga. "Es ist bitter, dass die KTV in dieser Konstellation nicht mehr weitermacht. Vor allem ist es schade, dass dieses Thema so spät kommuniziert wurde. Sonst hätte man über eine Neugründung des Teams in Wetzlar oder eine Fusion mit der Siegerländer KV nachdenken können", sagte Hambüchen am Freitag – zwei Tage nach der Ankündigung der KTV Obere Lahn.

Hambüchen, der vier der insgesamt sechs Bundesligajahre bei der KTV mit bestritt, hatte immer eine intensive Beziehung zu dem Verein. Im Moment bemüht er sich, die Top-Turner des derzeitigen Bundesliga-Vierten wie Ex-Vizeeuropameister Lukas Dauser oder Nick Klessing in andere Vereine zu vermitteln. Die KTV Obere Lahn hatte die immensen Belastungen des Bundesliga-Engagements als Grund für den Rückzug zum Saisonende angegeben. Die Mittelhessen wollen ihr Schaffen künftig wieder voll auf die Nachwuchsarbeit ausrichten. Wirtschaftliche Gründe hätten für den Schritt so gut wie keine Rolle gespielt, hieß es von Vereinsseite.

"In den letzten Tagen ist mein Handy heißgelaufen. Da haben sich gleich mehrere Bundesliga-Vereine gemeldet. Aber ich werde mir die Angebote in aller Ruhe anschauen", sagte Dauser, der am Samstag gegen den SC Cottbus seinen voraussichtlich vorletzten Heimkampf für die KTV in Mittelhessen bestreiten wird. Zum Saisonende geht die Bundesliga-Zeit in der Sporthalle Lahntalschule dann zu Ende. "Damit hatte ich nicht gerechnet. Das war ein Riesenschock für mich und meine Teamgefährten", sagte der Unterhachinger nach der überraschenden Rückzugs-Ankündigung seines Teams.

Dauser versucht dieses Thema im Moment auszublenden. Seit seiner schweren Knieverletzung beim Deutschen Turnfest 2017 in Berlin, als er sich einen XXL-Kreuzbandriss zugezogen hatte, und der anschließenden komplizierten Operation arbeitet er sich wieder Schritt für Schritt an das Weltniveau heran. Unbedingt will er zur deutschen Riege bei der WM Ende Oktober in Doha gehören.

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