Guter Job der Grünberger Centerinnen im Schlager gegen Trier

(smg) »Wir sind wieder im Rennen um die vordersten Tabellenplätze und reden in der Meisterschaftsfrage wieder mit«, freute sich Trainer Tobias Erben über den 57:49-Heimsieg seines TSV Grünberg II gegen die DJK/MJC Trier. Mit diesem Spieltag ist in der Frauen-Basketball-Regionalliga Südwest Nord die Hinrunde absolviert. Danach weisen die Gallusstädterinnen ebenso wie die Gäste von der Mosel jeweils neun Siege und zwei Niederlagen auf. Nur Saarbrücken ist noch ungeschlagen und ist am Samstag Grünbergs nächster Kontrahent.

(smg) »Wir sind wieder im Rennen um die vordersten Tabellenplätze und reden in der Meisterschaftsfrage wieder mit«, freute sich Trainer Tobias Erben über den 57:49-Heimsieg seines TSV Grünberg II gegen die DJK/MJC Trier. Mit diesem Spieltag ist in der Frauen-Basketball-Regionalliga Südwest Nord die Hinrunde absolviert. Danach weisen die Gallusstädterinnen ebenso wie die Gäste von der Mosel jeweils neun Siege und zwei Niederlagen auf. Nur Saarbrücken ist noch ungeschlagen und ist am Samstag Grünbergs nächster Kontrahent.

Trier begann erwartet druckvoll, und die TSVerinnen brauchten bis Mitte des zweiten Viertels, sich auf die variantenreichen Blocks der DJK einzustellen (2:9, 4.). Ihren Angriffsrhythmus fanden die Gastgeberinnen spät, aber über das 7:15 (7.) stellten sie in der zehnten Minute den 14:15-Anschluss her. Trier traf noch zwei Freiwürfe und erhöhte den Vorsprung somit vor dem nächsten Durchgang leicht. Erben forderte, die Centerinnen verstärkt ins Spiel zu bringen.

In der ersten Halbzeit war es Juliane Strack, die für ihr Team wichtige Punkte sammelte, und im Zusammenspiel mit Katharina Philippi und Keisha Carthäuser trugen die Grünberger Brettakteurinnen fast zwei Drittel aller Punkte zum Heimerfolg bei. »Die Vorgabe war, den Ball ans Brett zu bringen. Hier zeigten sich die Scorerqualitäten meiner langen Spielerinnen, die aber auch die Übersicht behielten, um die Außenschützinnen in Szene zu setzen«, sagte Erben. Per Dreier sorgte Maria Drevensek in der 13. Minute für den Führungswechsel (19:17). Ausgeglichen ging es weiter. Bis zur Pause waren es erneut die Centerinnen, die für den knappen 29:26-Halbzeitstand sorgten.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen Isabell Meinhart und Carolin Christen Verantwortung. Sie wirbelten auf dem Feld und brachten Grünberg in der 26. Minute 36:30 nach vorne. Beim 42:37 vor dem abschließenden Abschnitt war noch keine Vorentscheidung gefallen. Trier versuchte, kurzfristig mit einer Zonenverteidigung die Räume unter dem Korb eng zu machen, hatte damit jedoch keinen Erfolg. Grünberg punktete weiter und lag in der 36. Minute 50:40 in Front. »Natürlich muss ich meiner jungen Mannschaft Fehler auf dem Feld zugestehen.

Doch wir haben nie die Kontrolle über das Spiel verloren und uns durch Kampf und Einsatz vor allem in der Verteidigung die Bälle wieder zurückgekämpft. Das hat den Unterschied zu Trier ausgemacht«, lobte der TSV-Coach, der nicht auf den verletzungsbedingt fehlenden Routinier Anke Nau zurückgreifen konnte.

Grünbergs Verteidigung kann sich sehen lassen. Der TSV hat in der Vorrunde die wenigsten Körbe zugelassen. So gelang es auch den Triererinnen nicht, die 50-Punkte-Marke zu überbieten. Dem samstägigen Spitzenduell mit Saarbrücken in eigener Halle sehen die Grünbergerinnen schon gespannt entgegen.

TSV Grünberg II: Meinhart (7/1), Drevensek (3/1), Strack (20), Holmelin (2), Philippi (11), Christen (6), Carhäuser (8), Dzirma.

DJK/MJC Trier: Iser (9/2), März (6/1), Basten (14), Kern (6), Jodes (2), Beckert (2), Roth (10/1), Krist, Müllenbach.

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