Guter achter Platz für Stephanie Frank aus Feldatal

Einen guten achten Platz brachte Stephanie Frank von den Sportfreunden Romrod am Wochenende aus dem württembergischen Heubach mit. Damit wurde sie fünftbeste Deutsche in der Altersklasse U19w. In dem kleinen Städtchen am Rande der schwäbischen Alb fand eines der beiden einzigen Rennen der höchsten Kategorie in der internationalen Mountainbike-Bundesliga statt.

(ahf) Einen guten achten Platz brachte Stephanie Frank von den Sportfreunden Romrod am Wochenende aus dem württembergischen Heubach mit. Damit wurde sie fünftbeste Deutsche in der Altersklasse U19w. In dem kleinen Städtchen am Rande der schwäbischen Alb fand eines der beiden einzigen Rennen der höchsten Kategorie in der internationalen Mountainbike-Bundesliga statt. Am Start waren Teilnehmer/innen aus 20 Nationen.

Darunter befanden sich Fahrer aus den USA, Kanada, Russland und den europäischen Nachbarländern. Die weiteste Anreise brachte ein Sportler aus Neuseeland hinter sich.

Charakteristisch für das Heubacher Rennen ist der einzigartige Streckenverlauf. Er führt über 4,3 Kilometer und 246 Höhenmeter zunächst über Singletrails und Waldwege stramm bergauf und mündet schließlich in einen rasanten Downhill mit kleineren Sprüngen, Stufen und drei sehr steil abfallenden Teilen, bevor er in engen Schleifen zurück zum Start geführt wird. Damit geht es jederzeit entweder bergauf oder steil bergab. Ebene Stücke, die den Sportlern ein wenig Entlastung bringen könnten, finden sich nicht. Zusätzlich schwieriger wurde die Runde durch ausgiebige Regenfälle. Stellenweise knöchelhoher Schlamm machte die Strecke rutschig und die Schaltwerke schwergängig.

Für die Zuschauer boten sich dadurch an vielen Stellen interessante Ausblicke auf das Renngeschehen. Besonders die technisch schwierigen und steilen Passagen waren gut besucht. Der Veranstalter hatte teilweise provisorische Treppen an den Berg gelehnt, um einen halbwegs gefahrlosen Aufstieg der Zuschauer zu ermöglichen.

Am Samstag wurden zunächst ein Hobby-Cross-Countryrennen und ein Hobby-Downhillrennen angeboten. Die Elitefahrer konnten in einem Shortrace, also einem Sprintrennen über drei verkürzte Runden, bereits ihre Form testen. Hier standen bereits international bekannte Mountainbiker am Start.

Am Sonntag fanden dann die eigentlichen Punktrennen statt. Schon früh mussten die Junioren auf die Strecke, bei denen Julian Schelb (Kirchzarten) in 1:06,23 Stunden die Oberhand auf den vier zu bewältigenden Runden behielt. Christopher Platt aus Wettenberg belegte in 1:14,09 Stunden Platz 16 unter 50 Bikern.

Im U 23-Rennen (106 Starter) starteten keine heimischen Teilnehmer. Der Sieg ging erneut nach Kirchzarten. Fabian Strecker sicherte sich nach 1:39,43 Stunden über sechs Runden Platz eins.

Bei den U19-Juniorinnen war die Bergamont-Teamfahrerin Stephanie Frank aus Feldatal, die für die Sportfreunde Romrod startet, die einzige hessische Teilnehmerin. Sie musste sich über drei Runden gegen 24 Sportlerinnen behaupten, darunter Teilnehmerinnen aus den Nationalmannschaften der Schweiz, Norwegens und Schwedens. Obwohl sie sehr gut vom Start wegkam und als Dritte in das Bergaufstück ging, konnte sie dort die anfänglich gute Ausgangsposition nicht halten und wurde bis auf Platz zehn durchgereicht. Im Downhill machte sie den Zeitverlust aufgrund ihrer guten Radbeherrschung teilweise wieder gut, wurde aber dann durch Stürze direkt vor ihr erneut aufgehalten. In der letzten Runde gelang es ihr jedoch, in einem heißen Kopf-an-Kopf-Rennen zuerst Saskia Hauser aus Oppenau und dann noch die Norwegerin Torunn Laengen zu überholen. Am Ende landete sie in einer Zeit von 1:07,42 Stunden auf Platz acht. Siegerin wurde Jolanda Neff (Schweiz) in 57,10 Minuten.

In der Masterklasse setzte sich indes Thorsten Pott aus Remscheid durch (vier Runden/1:11,15 Stunden), während der Franzose Julien Absalon in der Eliteklasse die Oberhand behielt (sieben Runden/1:47,01 Stunden). Das nächste Rennen der "Hors Catégorie", also der schwierigsten Klasse, steigt am 12. und 13. Juni in Albstadt.

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