Guter Abschluss

  • VonAndreas Joneck
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(aj). Die deutschen Rollstuhlbasketballer haben mit einem 68:56-Erfolg (19:21/37:31/50:41) über Kanada einen versöhnlichen Abschluss ihrer Paralympics gefeiert. Durch den am Ende klaren Sieg gegen den dreimaligen Goldmedaillengewinner aus Nordamerika belegt das deutsche Team Platz sieben im Endklassement.

Nur zu Beginn konnte die kanadische Auswahl die Partie ausgeglichen gestalten und das erste Spielviertel knapp für sich entscheiden. Nach dem 21:25 (12.) aus deutscher Sicht, waren es dann André Bienek mit fünf und Thomas Böhme (RSV Lahn-Dill) mit acht Punkten in Serie, die beim 34:27 (16.) die Wende einläuteten.

In der Folge ließen sich die deutschen Rollstuhlbasketballer diese Führung nicht mehr aus der Hand nehmen und führten, wie beim 48:37 (28.) durch Nico Dreimüller, teils zweistellig. Auch ein letztes Aufbäumen der Kanadier im Schlussabschnitt, als diese durch Patrick Anderson auf 57:53 (36.) herankamen, sollte nach einer deutschen Auszeit verpuffen. Aliaksandr Halouskis Dreipunktspiel zum 64:56 (39.) sorgte schließlich für den verdienten Erfolg im Spiel um Platz sieben.

Damit hat das deutsche Team vier seiner sieben Auftritte in Tokio gewonnen und dabei gegen zahlreiche Topnationen eine starke Leistung gezeigt, auch wenn am Ende lediglich Platz sieben heraussprang. Offensiv getragen wurde das Team durch das Trio Böhme (127 Punkte), Halouski (97) und Bienek (68), darf sich aber unter dem Strich über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen.

Bundestrainer Nicolai Zeltinger: »Der Sieg zum Abschluss des Turniers fühlt sich gut an. Wir haben taktisch diszipliniert agiert und den Plan, Goncin und Anderson aus dem Spiel zu nehmen, gut umgesetzt. Es freut uns, dass wir André Bienek zum Abschluss seiner Karriere in der Nationalmannschaft noch einen Sieg schenken konnten.«

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