Gute Leistung reicht nicht

  • vonJan Anders
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(jwa). Nach der dritten Heimpleite in Folge richtet sich beim KC 87 Wieseck nach dem 13. Spieltag der Hauptrunde der Kegel-Bundesliga der Frauen der Blick Richtung Abstiegsrunde. Für den favorisierten Tabellenführer Preußen Lünen war die umkämpfte Partie in Wieseck jedoch alles andere als ein Selbstläufer.

KC 87 Wieseck - Preußen Lünen 4769:4800 (39:39/0:3):Anders als an den Spieltagen zuvor, waren diesmal die ganz hohen Zahlen auf den Kegelbahnen "Am Ried" eher Mangelware.

Während Wiesecks Startformation Beatriz Sorrentino di Bernardi (802/7) und Ann-Kristin Alexander (790/6) im Vergleich mit Petra Renner (824/10) und der doch eher blass gebliebenen deutschen Einzelmeisterin Katharina Schmitz (812/8) einen überschaubaren Rückstand hinnehmen musste, hätte im Mittelblock die Aufholjagd beginnen können. Lünen bot hier mit Cathrin Bertermann (776/3) und Elke Brüggemann-Hesse (786/4) durchaus schlagbare Ergebnisse an. Sabrina Brill (859/12) mit der Tagesbestleistung nutzte die Schwäche aufseiten Preußens gekonnt aus, ihre Mitspielerin Christina Vogel (739/1) musste dagegen passen und vergab so die große Chance, das Spiel zu drehen.

Bei einem Rückstand von nur acht Hölzern war theoretisch noch alles möglich, so dass ein spannendes Finish erwartet wurde. Doch auch Wiesecks Schlussachse erwischte keinen besonders guten Tag. Am Ende hatte der ambitionierte Spitzenreiter mit Ines Misch (813/9) und Annika Boiarzin (789/5) gegen Ramona Wilczek (827/11) und Andrea Dort (752/2) mit 39 LP die Nase vorn.

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