Gute Abwehr

  • vonMarc Steinert
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(mgs). Die HSG Kleenheim-Langgöns ist ihrer Favoritenrolle in der 3. Handball- Liga Ost der Frauen am Sonntagabend gerecht geworden. Gegen Tabellenschlusslicht SV Union Halle-Neustadt II setzte sich das Team von Trainer Marc Langenbach mit 24:22 (15:11) durch und sicherte sich damit den ersten Sieg des Jahres. Den Grundstein dafür legten die Gastgeberinnen während der bärenstarken ersten 25 Minuten, in der Schlussphase mühten sich die Kleebachtalerinnen dann ein wenig zum sechsten Saisonsieg.

"Wir mussten heute viel experimentieren, da wir Ausfälle zu beklagen hatten und viele Spielerinnen auf Positionen ran mussten, die sie normalerweise nicht bekleiden. Daher bin ich zufrieden, heute zählten nur die beiden Punkte. Vor allem unsere Abwehrleistung konnte sich sehen lassen, die war richtig gut", berichtete Coach Langenbach, der die starke Leistung der A-Jugendlichen Celina Rüspeler, die fast über 60 Minuten im Innenblock agierte, hervorhob.

Kleenheim-Langgöns legte am Sonntagabend einen tollen Start aufs Parkett der heimischen Weidig-Sporthalle und drückte der Partie von Beginn an ihren Stempel auf. Nach acht Minuten hatte Carolina Fischer zum 4:0 eingeworfen, Lisa-Marie Kneller nach rund zehn Minuten sogar auf 7:1 erhöht. Und weil die Deckung der Gastgeberinnen bärenstark stand, baute Kleenheim-Langgöns den Vorsprung bis zur 25. Minute gar auf 13:6 aus.

Doch in den Minuten vor der Pause nahm sich die Langenbach-Sieben eine offensive Auszeit, vier Tore in Folge brachten die Zweitliga-Reserve der Union auf 10:13 heran. Ann-Sophie vom Hagen und Spielmacherin Stina Karlsson sorgten mit ihren Treffern dann für die 15:11-Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zog die SGK schnell auf sechs Treffer davon (18:12, 36., 20:14, 41.) und hatte die Begegnung damit unter Kontrolle. Das Tabellenschlusslicht gab sich aber nicht auf, kämpfte sich zunächst immer wieder auf vier Tore heran (16:20, 44., 18:22, 51.), ehe Toni Reppe per Doppelschlag sogar für den 21:23-Anschluss sorgte (58.).

Auf der Gegenseite schlug Kleenheim-Langgöns dann aber zurück und sicherte sich das Punktepaar endgültig durch Lisa-Marie Kiethes 24:21-Treffer 90 Sekunden vor dem Ende. "Insgesamt haben wir es spielerisch auch nicht schlecht gemacht und uns viele Chancen erarbeitet. Leider haben wir sehr viel liegenlassen", fasste Langenbach zusammen.

Kleenheim-Langgöns: Hahn, Bork, Buhlmann - Barnusch (1), Bachenheimer, Schuch (2), Rüspeler, Suchantke (1), vom Hagen (4), Fischer (3), Kiethe (2), Karlsson (9/5), Kneller (2), Winkes.

Halle-Neustadt: Lepschi - Reppe (6/1), Mögling, Thieme (1), Müller-Wendling (2), Smolik (4), Schmitz (2/2), Rösner (3), Kranz, Stehlik (2), Dierks, Janze (1), Strauchmann (1).

Stenogramm / Schiedsrichter: Budde/Ehlert (Groß-Rohrheim/Gernsheim). - Zuschauer: 150. - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. - Siebenmeter: 5/5:4/3.

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