Gut, aber nicht gut genug

  • vonPatrick Olbrich
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(par). In der Handball-Oberliga ist der HSG Kleenheim-Langgöns am Sonntag kein Erfolg gegen Drittliga-Absteiger SG Bruchköbel gelungen. Schlussendlich verloren die Mittelhessen mit 27:30 (13:17), auch wenn HSG-Coach Matthias Wendlandt insgesamt von einem gelungenen Spiel sprach. "Mit Bruchköbel hatten wir natürlich auch einen Gegner vor der Brust, der zu den Topvereinen in der Oberliga gehört. Aus diesem Grund darf man das Resultat nicht zu negativ bewerten", erklärte der Übungsleiter.

Dabei legten die Grün-Weißen bemerkenswert los und gingen in der sechsten Minute durch Stefan Lang mit 3:1 in Front. Doch danach gelang es den Südhessen, ihre eigene Defensive zu stabilisieren und bis zur Pause nur noch zehn Gegentore zuzulassen. In der 13. Minute hatten die Gäste das Aufeinandertreffen zum 8:7 gedreht und übernahmen fortan die Kontrolle. Bis zur Halbzeitpause erhöhte Bruchköbel auf 17:13 und konnte den Feldvorteilen somit Nachdruck verleihen. "Gegen eine erfahrene Mannschaft wie Bruchköbel kann man einfach nicht alle Angriffe verhindern. Dazu können wir in dieser Saison einfach nicht erwarten, dass wir zum Spitzenkreis der Liga gehören werden", sagte Wendlandt. Doch die Kleenheimer zeigten nochmals ihre gute Einstellung und verkürzten in der 51. Minute auf 24:25 durch Nico Scheibel. Der längere Atem gehörte nichtsdestotrotz der SG Bruchköbel, die in einem kurzen Offensivfeuerwerk nur wenige Minuten später auf einen Vorsprung von fünf Treffern erhöhte. Diese Hypothek seitens der SGK war allerdings offenbar zu hoch, denn den Hausherren gelang es am Schluss nur noch, etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. "Auch wenn wir leider keine Punkte mitnehmen konnten, war das spielerisch durchaus in Ordnung, was wir gezeigt haben", meinte Wendlandt.

Kleenheim: Elsner, Eckhard; Hoepfner (8/2), Straßheim (1), Wolf, Heimbach, Spieß (2/2), Wiener (1), Kollmann, Leger, Patt (2), Friedrich (3), Lang (6), Scheibel (4).

Bruchköbel: Simic, Juli; Hoffmann (3), Eck (4), Kosch (1), Zutic (6), Fegert, Preis (4/3), Jockel, Bätz (1), Kezic (1), Kreckovic (4), Batinovic (6).

Im Stenogramm: SR: Kerth/Knodt (Erfelden). - Zu.: 200. - Zeitstrafen: 6:8 Min. - Siebenmeter: 5/4:3/3.

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