Günther warnt

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(dpa). Der Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig hat die mangelnde Solidarität innerhalb der Bundesliga und die Entscheidung zur Austragung der anstehenden Handball-WM scharf kritisiert. "Wir schaffen es nicht, Dampf rauszunehmen, weil jeder auf seinem Recht beharrt. Es wird einem gerade vor Augen geführt, was wir mit der WM für einen Quatsch machen. Aber ein großer gemeinschaftlicher Kompromiss ist nicht möglich. Das bedrückt mich", sagte Karsten Günther. Man müsse Lösungen finden, die Terminhatz zu verhindern setzen.

Als Beispiel für den Stress der Spieler nannte Günther das Leipziger Trio Philipp Weber, Maciej Gebala und Marko Mamic. "Wir spielen am Sonntag gegen Flensburg, drei Tage später fahren sie zu ihren Nationalmannschaften. Dann kommt die WM, danach noch 23 Ligaspiele und dann steht Olympia in Tokio an. Und überall wollen und sollen sie ihre beste Leistung bringen", sagte Günther.

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