Günther auf Platz drei

(-) Wieder einmal präsentierten sich die Nachwuchsfechter des MTV 1846 Gießen erfolgreich auf internationaler Planche. Vom renommierten "Rudorfer-Cup" im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim kehrten sie mit einer Gold- und einer Bronzemedaille sowie einigen guten Platzierungen zurück.

Über den ersten Platz durfte sich Säbelfechterin Claudia Henning freuen. Im Schülerjahrgang 2000 bestätigte sie ihre Aufwärtsentwicklung der letzten Zeit. Als einzige Fechterin blieb sie im Wettkampf ohne Niederlage und verdiente sich so souverän Gold. Als zweite MTV-Dame focht Lisa Trygub mit dem Säbel in der 96er B-Jugend und wurde auf Rang sechs notiert.

Keine Angst vor großer Kulisse bewies wieder einmal Aeneas Günther bei den Florettfechtern. Gemeinsam mit Vereinskollege Laurin Ohrem gingen sie im Schülerwettbewerb an den Start. In den zwei Vorrunden erlaubte sich Günther nur eine Niederlage. Souverän focht er sich anschließend in der internationalen Konkurrenz durch. Mit 10:1, 8:3, 8:3 und 10:2 bahnte er sich ungefährdet seinen Weg bis ins Halbfinale. Mit nur einem Treffer Rückstand (2:3) verpasste er hier gegen Lennart Werner vom OSC Berlin denkbar knapp den Finaleinzug. Als zweitbester Deutscher und bester hessischer Vertreter nahm er bei der Siegerehrung die Bronzemedaille entgegen. Laurin Ohrem steigerte sich im Laufe des Turniers und erreichte die Ausscheidungsrunden. Das erste Gefecht ging allerdings verloren. Er erreichte Platz 31.

Ebenfalls gut punkteten die Gießener Säbelfechter in der B-Jugend. Noah Evenius erkämpfte sich in der Vorrunden des Jahrgangs 97 mit Platz drei eine gute Ausgangsposition für die Ausscheidungsgefechte. Nach 10:1- und 10:8-Erfolgen war dann im Achtelfinale mit 7:10 gegen Kevin Kanz vom FC Tauberbischofsheim Endstation. Evenius kam auf einen guten fünften Platz. Im gleichen Wettbewerb focht auch Robert Henning. Nach einer Niederlage im ersten K.-o.-Gefecht kam er über den Hoffnungslauf wieder zurück. Hier kämpfte er sich bis unter die letzten acht vor. Mit einer 7:10-Nierderlage schied er aus und kam auf Rang acht. Phillip-Marius Kost erreichte im Jahrgang 96 ebenfalls die K.-o.-Runde. Dort verlor er das erste Gefecht und kam auf Rang sieben.

Erste Erfahrungen auf einem großen Turnier sammelten Konstantin Dalferth (Jg. 98), Benedikt Dalferth (Jg. 99) und Felix Krieger (Jg. 99). Sie traten in ihren Jahrgängen in den Schülerwettbewerben mit dem Säbel an. Konstantin Dalferth erreichte Platz 17. Benedikt Dalferth kam auf Rang zehn und Felix Krieger auf Rang 19.

Bilder: Aeneas Günther

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