GSV-Truppe zeigt zwei Gesichter

  • vonJulian Kaps
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Beim zweiten Doppelheimspieltag hintereinander gelang den Gießener Landesliga-Volleyballerinnen eine Ausbeute von zwei Punkten. Der von Claus Schüring trainierte Gießener SV verlor zunächst gegen den Tabellenvorletzten TV Fulda-Horas mit 0:3-Sätzen, bevor gegen den starken Hünfelder SV mit einem 3:2-Erfolg die Wiedergutmachung gelang.

Beim zweiten Doppelheimspieltag hintereinander gelang den Gießener Landesliga-Volleyballerinnen eine Ausbeute von zwei Punkten. Der von Claus Schüring trainierte Gießener SV verlor zunächst gegen den Tabellenvorletzten TV Fulda-Horas mit 0:3-Sätzen, bevor gegen den starken Hünfelder SV mit einem 3:2-Erfolg die Wiedergutmachung gelang.

Gießener SV – TV Fulda-Horas 0:3 (22:25, 23:25, 22:25): Der gastgebende Absteiger ging als Favorit in die Partie gegen die bis dato erst einmal siegreichen Spielerinnen aus Fulda. Doch die Gäste waren von Beginn an präsent und brauchten nur auf die Fehler des GSV zu warten. "Einzig die Annahme war zufriedenstellend, in Aufschlag, Angriff und Abwehr haben wir zu viele Eigenfehler gemacht", bemängelte Schüring auch die Einstellung seiner Truppe. Trotz entsprechender Hinweise an seine Mannschaft in den Spielunterbrechungen war im Verlauf der weiteren zwei Sätze keine wirkliche Verbesserung zu beobachten. So setzte sich die unspektakulär, aber fehlerarm agierende Gastmannschaft am Ende jeweils knapp, aber verdient durch und entführte drei wichtige Zähler aus Mittelhessen.

Tabellenführer gestürzt

Gießener SV – Hünfelder SV 3:2 (20:25, 32:30, 23:25, 25:19, 15:7): Paradoxerweise zeigten sich die "Schwimmerinnen" in der zweiten Partie gegen den deutlich stärker einzuschätzenden Tabellenführer von einer ganz anderen Seite. Aufgrund einer frühen 0:6-Hypothek in Satz eins gerieten die Gießenerinnen erneut in Rückstand. Im Marathon-Satz Nummer zwei hatten die Gastgeberinnen am Ende das bessere Ende für sich und profitierten dabei insbesondere von der starken Leistung von Linn Pirker. Auch der nächste Satz verlief auf Augenhöhe, diesmal hatten die Hünfelderinnen das bessere Ende für sich und sicherten sich damit schon mal den Tiebreak. Doch die Gastgeberinnen steckten nicht auf und kamen zum erneuten Ausgleich. Im Tiebreak zeigte der GSV einen nahezu fehlerfreien Auftritt und siegte deutlich mit 15:7. "Der Sieg freut mich, aber wir müssen an der Leistungskonstanz arbeiten, damit in den schweren Spielen vor Weihnachten weitere Siege möglich werden", resümierte Schüring.

Gießener SV: Daniel, Debus, Feuerstacke, Grubbe, Hübner, Hinneberg, Königer, Lückhof, Markutzik, Moro, Pirker, Sames, Schmidt, Schwesinger, Weigel, Werner.

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