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GSV II hat im Derby längeren Atem

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Voller Einsatz: Timo Geier steuert einen Einzelsieg zum 9:5-Derbyerfolg des Gießener SV in Großen-Linden bei und führt mit seinem Team die Tabelle souverän an. © Red

(ria). Reichlich Spannung wurde den Zuschauern des Tischtennis-Hessenliga-Derbys in Großen-Linden geboten. Mit sechs Fünfsatzerfolgen behielt Tabellenführer Gießener SV II am Ende mit 9:5 die Oberhand und sorgte so für die erste Saisonniederlage der Gastgeber.

TV Großen-Linden - Gießener SV II 5:9: Zunächst brachten Andrius Preidzius/Matas Vilkas mit ihrem Dreisatzsieg gegen Igor Maruk/Dennis Tschunichin die Gastgeber in Führung. Dann standen die Großen-Lindener kurz vor einem Traumstart, bei Führungen von Roland Fritsch/Uwe Schreiber (2:0 gegen Jürgen Boldt/Michael Fuchs) und Carsten Jung/Philipp Horvath (2:1 gegen Christian Löffler/Timo Geier) lief alles auf einen 3:0-Vorsprung hinaus. Doch beide Gießener Doppel drehten ihre Matches noch zu den ersten beiden Fünfsatzsiegen der Partie. Preidzius (3:1 gegen Tschunichin) und Vilkas (3:0 gegen Maruk) brachten die Großen-Lindner erneut in Führung. Dann reichte Fritsch gegen Löffler eine 2:1-Satzführung erneut nicht zum Sieg, und Fuchs behielt gegen Jung in drei Sätzen die Oberhand zum erneuten Führungswechsel. Horvath war gegen Geier chancenlos (0:3). Dann glich Cyrill Menner gegen Schreiber einen 0:2-Satzrückstand aus und machte im Entscheidungssatz aus einem 3:5 einen 11:5-Satzgewinn zum 6:3-Zwischenstand aus Sicht der Gießener. Preidzius (3:1 gegen Maruk) und Vilkas (3:1 gegen Tschunichin) sorgten für ein perfektes Ergebnis der Lindener im ersten Paarkreuz, dann behauptete sich Fuchs nach 1:2-Satzrückstand mit 12:10 im Entscheidungssatz gegen Fritsch, und Jung blieb nach hart umkämpften Durchgängen (15:17, 11:13, 9:11) gegen GSV-Akteur Löffler erneut ein Satzgewinn verwehrt. Horvath zwang Menner zwar nach 0:2-Satzrückstand noch in den Entscheidungssatz, doch hier ließ Menner nichts mehr anbrennen und sorgte mit dem 11:4 für den Siegpunkt der Gießener.

Erste Niederlage für den TV

»Das war äußerst unglücklich«, trauerte Großen-Lindens Uwe Schreiber nach der ersten Saisonniederlage den verpassten Chancen in den verlorenen Fünfsatzmatches nach, »aber es war ein faires und gutes Derby, die Zuschauer haben viel Stimmung gemacht und ihnen wurde vier Stunden lang etwas geboten«.

Jürgen Boldt, der Teamchef des GSV, lobte ebenfalls das Niveau des Derbys und freute sich über die verteidigte weiße Weste. »Im Gegensatz zu den letzten Jahren gewinnen wir jetzt diese knappen Matches. Wir haben uns weiterentwickelt und hatten heute den längeren Atem. Mit Bestbesetzung geht immer was«, unterstrich er die Ambitionen seines Teams auf den Oberliga-Aufstieg.

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