Grünbergs Trainer Römer zufrieden

(smg) Für den TSV Krofdorf-Gleiberg war das Basketball-Derby mit dem TSV Grünberg II die erwartet schwere Aufgabe. Die Gastgeberinnen hatten von Beginn an Probleme und verloren ihre Regionalliga-Südwest-Partie klar mit 55:88.

Den Gallusstädterinnen war bereits zum Seitenwechsel die Vorentscheidung gelungen, nachdem sie zum 48:28 davongezogen waren. Grünberg steht in der noch jungen Saison mit zwei Siegen gut da. Krofdorf-Gleiberg hatte von vornherein harte Zeiten befürchtet und hofft nach zwei Spielen mit zwei Niederlagen darauf, möglichst bald besser in der Liga zurechtzukommen.

Der gastgebende TSV kam schwer ins Spiel. Erst in der vierten Minute gelang ihm der erste Feldkorb, vorher nur Freiwurftreffer. Da stand es für die von den Ballverlusten der Heimmannschaft profitierenden Grünbergerinnen schon 12:4. "In der Defense waren wir nicht so präsent und haben Grünberg zu vielen einfachen Körben verholfen", sah Krofdorfs Trainer Markus Muhler über die gesamte Partie die Probleme. Schwierigkeiten hatte seine Truppe mit dem Dagegenhalten, denn sie traf auf die bekannte aggressive Spielweise des Derbygastes. Das wurde im zweiten "nur" mit 18:22 verlorenen und besten Wettenberger Viertel besser. Krofdorf gelangen einige Male ein paar Körbe in Folge. Auf die Vorentscheidung zur Pause zugunsten Grünbergs hatte das jedoch keinen Einfluss, da die Gäste die Intensität hoch hielten.

Ihr Coach Ralf Römer konnte früh einiges ausprobieren. So wurde kurzzeitig mal von der gewohnten Manndeckung auf Zone umgestellt, ohne aus dem Tritt zu kommen. Die Gallusstädterinnen liefen weiter ihre Schnellangriffe. Mussten sie ins Setplay trafen sie ihre Würfe von den Außenpositionen hochprozentig. Bei den Wechseln gab es keine nennenswerten Brüche zu verzeichnen. Krofdorf gelang nicht das umzusetzen, was vorab gefordert war. "Wir haben uns dem Grünberger Tempo angepasst und standen nur hin und wieder einen Tick stabiler", sagte Muhler. Er musste schon im Laufe der ersten Halbzeit auf die bis dahin einen guten Job machende Maja Horrer verzichten. Sie konnte nicht mehr eingesetzt werden, nachdem sie auf den Ellenbogen gefallen war. Auch Ruth Seegräber, Tini Lehnert und Lea Rodefeld bekamen von ihrem Trainer Lob.

Grünberg holte sich auch die beiden letzten Viertel, ohne in Gefahr zu geraten. Da machte es bei eigener 88:47-Führung am Ende nichts aus, einen 8:0-Lauf kassiert zu haben. "Wir haben gut gespielt. Jeder hat sich eingebracht. Darauf lege ich Wert", passte für Römer diesmal alles zusammen. Der in der Deutlichkeit ausgefallene Sieg geht für den Gäste-Coach in Ordnung. Dennoch möchte er ihn nicht zu hoch bewertet wissen.

TSV Krofdorf-Gleiberg: Bauer (5), Horrer (3), Ishaque (5), Lehnert (4), Rodefeld (8/1 Dreier), Schaffhauser (8), Seegräber (6), Wobisch (10), Wojtyla (6). - TSV Grünberg II: Seel (5/1), Knöß (1), Schäfer (12/2), Strack (2), Münnich (18), Kalabis (6/1), Gahmig (20), Döring Speranza (8), Wilke (16/1).

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