Grünbergerinnen verlieren in Berlin

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Für die Bender Baskets Grünberg hat die Saison in der zweiten Basketball-Bundesliga Nord der Frauen mit der 51:58-Niederlage bei Alba Berlin begonnen. Nicht alle Teams konnten am festgelegten Startwochenende auflaufen, darunter war auch die Partie des BBZ Opladen von der coronabedingten Absage betroffen. Eigentlich sollen die Gallusstädterinnen am kommenden Sonntag gegen diese Mannschaft ihr erstes Heimspiel haben. Noch weiß niemand, ob daraus etwas wird.

Alba Berlin hatte für seine Gäste und sich selbst alles bestens auf die zurzeit herrschende Situation vorbereitet. Die Mannschaften konnten sich auf das sportliche Geschehen konzentrieren. Das bescherte den Grünbergerinnen "unvergessliche 20 Minuten." Ihr Trainer Dejan Kostic war vom Auftritt in der ersten Hälfte überaus angetan. Seine Akteurinnen gingen sehr fokussiert an die Aufgabe heran.

"In der ersten Halbzeit haben wir sensationell gespielt und damit alle überrascht, auch uns". Alba zeigte sich von der Spielweise der Kontrahentinnen beeindruckt. Diese waren mit fünf wNBL-Athletinnen, darunter die in der ersten Halbzeit starken Linn Villwock und Elisa Mevius, aber ohne echte Centerin angetreten. Isabell Meinhart und Deijah Blanks mussten auf die großen Positionen ausweichen und konnten ihre eigentlichen Stärken dadurch nicht wie gewohnt aufs Feld bringen. Dennoch legten die Bender Baskets bis zum Seitenwechsel das 35:25 vor.

In der Pause war Kostic bereits klar, dass die zweite Halbzeit anders verlaufen würde. Damit sollte er richtig liegen. Sein Team absolvierte ein "sehr schwaches drittes Viertel" (8:21) und lag vor dem finalen Durchgang mit 43:46 zurück. Grünberg konnte nicht mehr aufdrehen. Durch zu viele individuelle Fehler und etliche Ballverluste wurde die Chance auf einen möglichen Sieg gegen die noch nicht richtig aufeinander eingespielten Berlinerinnen verpasst. Bei denen hielt vor allem die nicht zu stoppende Lena Gohlisch die Fäden in der Hand. "Uns hat die Erfahrung gefehlt. Am Ende hat sich die Qualität durchgesetzt", fasste Kostic zusammen.

Alba Berlin: Kreyenfeld (6/2 Dreier), Höfermann (15/1), Hirmke (3/1), Gohlisch (19/1), Zimmermann (2), Feldrappe (13/1), van der Brock, Beier, Falcon Hernandez, Jackowska, Kreuzer.

Bender Baskets Grünberg: N. Horvath (2), Römer (6/1 Dreier), Mevius (6), Meinhart (7), Villwock (12/2 Dreier), Banks (18), C. Horvath, Seegräber.

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