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Grünbergerinnen verlieren

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Von: Sebastian Kilsbach

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(sks). Mit einem 43:64 (25:36) mussten die Bender Baskets Grünberg am Sonntag aus Opladen abreisen. Der Tabellenführer habe einfach eine andere »Killermentalität«, so Coach René Spandauw.

Grünberg muss in der zweiten Damen-Basketball-Bundesliga weiter auf den vierten Saisonsieg warten. »Wir haben uns gut verkauft, aber einfach keinen Rhythmus«, versucht sich Spandauw in einer Erklärung für den Partieausgang. Am Sonntag war man mit sieben Spielerinnen angereist, zuletzt hatte Corona Trainings- und Spielbetrieb stark beeinträchtigt. An ein herkömmliches Training im Fünf-gegen-Fünf sei aufgrund der Umstände derzeit kaum zu denken. »Wir waren die ganze Zeit dran, ohne wirklich vorbeizukommen«, rekapituliert Spandauw weiter. Im Abschluss fehle die entsprechende Killermentalität, die Opladen eben auszeichne. Eine Aufholjagd nach dem Seitenwechsel verpuffte so wirkungslos. »Schön spielen wir schon, aber wir machen den Sack nicht zu«, so Spandauw.

Zwei gut herausgespielte Dreier für Venla Varis und Olivia Nash verfehlten in dieser Phase unglücklich das Ziel. Mit neun und elf Punkten waren die beiden »Importspielerinnen« dennoch Aktivposten der Baskets. Auf der Gegenseite sah es anders aus, weshalb die Mittelhessinnen nicht in Schlagdistanz kamen, sondern wieder zurücklagen. Diese Führung verteidigte Opladen .

»Sie sind ein bisschen erfahrener und besser«, aber eben nicht so sehr, als dass ein Sieg unmöglich wäre, erklärt der Coach. Das Ergebnis verrate so nicht die ganze Wahrheit über den Leistungsstand, nicht zuletzt, da das BBZ alleine in der Schlussminute noch sieben Punkte einstreute. »Das verzerrt das Bild.« - Grünberg: Horvath, C. (4), Horvath, N. (3), Mevius (11, 1 Dreier), Varis (9, 2 Dreier), Dziuba (4), Weinand, Poelstra, Hedrich (1), Nash (11).

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